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Elektrische Universum

letzte Änderung: 26.04.2017 

Die Entdeckung der Elektrischen Sonne

Teil 1

gepostet am 5.Dezember, 2011 von David Talbott 

Im zwanzigsten Jahrhundert begannen Pioniere der Plasma-Kosmologie die entscheidende Rolle der

elektrischen Ströme im interstellaren und intergalaktischen Raum zu identifizieren.

Die Hypothese vom "Elektrischen Universum" - erweitert die Plasma-Kosmologie in Domänen, die  bestenfalls nur teilweise durch ihre Pioniere berührt wurden. Dieser Artikel wird eine kurze Zusammenfassung  der "Elektrischen Sonne," ein Kernthema des Elektrischen Universums präsentieren. Darüber hinaus werden wir  Hinweise auf die jüngsten interdisziplinäre Beiträge Anderer zu einem neuen Verständnis von Elektrizität im  Raum anzubieten.

1. Die Sonne und der Kosmos

Das theoretische Verständnis der Sonne und ihrer Domain hat schon immer verschiedene Ideen über die  Ereignisse in einem größeren Maßstab, wie die Bildung von Galaxien und planetare Nebel reflektiert. Umgekehrt,  wenn wir mehr über die Sonne lernen, hat dieses Wissen das Potenzial, langjährige Ideen über das Universum als Ganzes in Frage zu stellen. Seit mehr als einem Jahrhundert war die allgemein akzeptierte Ansicht unter Astronomen und Kosmologen  kategorisch: Die Schwerkraft ist König. Die Schwerkraft regiert den Himmel. Sie ist die ultimative Triebkraft hinter  der Entwicklung von Galaxien und Sterne. Obwohl dieses Hauptdogma mit dem Aufkommen der  Relativitätstheorie komplizierter wurde, durch einen kontinuierlichen Strom von Überraschungen im Raumfahrt-  Zeitalter dann noch komplizierter wurde, blieb die Schwerkraft souverän. Sie ist die schwächste der  fundamentalen Kräfte, die der Wissenschaft bekannt ist, aber der Stand des theoretischen "Konsens" fuhr fort,  die Schwerkraft als die einzige fundamentale Kraft zu behandeln, die in der Lage sei, über kosmische  Entfernungen zu wirken.  Im Gegensatz dazu schlägt die hier überprüfte Hypothese vor, dass die elektrische Kraft eine wichtigere  Rolle im Kosmos spielt, als jemals unter den Standard-Theorien der Astronomie des 20. Jahrhunderts anerkannt  wurde. Wir wissen jetzt, dass der Weltraum nicht leer ist, sondern mit geladenen Teilchen gefüllt ist, einem Meer  von leitendem Plasma, wenn auch extrem verdünnt. Schnell deutet mehr darauf hin, dass elektrische Ströme, die  im intergalaktischen, interstellaren und interplanetaren Raum unmittelbar verteilt sind, oft entscheidend zur  Entwicklung der kosmischen Struktur beitragen. Sobald die heutigen Theoretiker darauf kommen, diese Rolle zu  erkennen, wird das Bild des Weltraums für immer verändert werden. Die entstehende elektrische Perspektive sieht eine integrale Verbindung von Sternen und Galaxien mit  ihrer externen Umgebungen. Als die Beobachtung unerwartet hohe und stark fokussierte Energien im Weltraum  zu offenbaren begann, verlangte die frühere Theorie, dass der Antrieb dazu aus dem Inneren der beobachteten  Strukturen kommen müsse, entweder direkt oder indirekt durch Schwerkraft initiiert. Diese Forderung ihrerseits  kann Kosmologen nur davon abbringen, die grundlegendste Frage zu stellen: Ist es möglich, dass externe  elektrische Ströme, gespeist von der gespeicherten Ladung im tiefen Raum einen Großteil der beobachteten  strukturellen Entwicklung antreiben?  Angesichts unserer Nähe zur Sonne und der immanenten Möglichkeit, elektrische Messungen in der Nähe  der dynamischen Aktivität der Sonne durchzuführen, bietet vielleicht kein anderes Thema ein umfangreicheres  Fenster auf die Rollen des Plasmas und die damit verbundenen elektrischen Ströme im Weltraum. Was werden  die Ergebnisse für unser Denken über die weiter entfernten kosmischen Weiten sein?  

2. Das Plasma-Universum

Das 20. Jahrhundert brachte zahlreiche Fortschritte in unserem Wissen über geladene Teilchen im  "Vakuum" des Weltraumes [1]. Als neue Teleskope und Weltraum-Sonden die Grenzen des menschlichen  Wissens erweiterten, wurde der Weltraum mit elektromagnetischer Aktivität belebt. Techniker und Ingenieure des  Weltraumzeitalters lieferten den theoretischen Wissenschaften alle benötigten Beweise, um die Existenz von  elektrischen Ströme und Magnetfeldern zu bestätigen, die diese Ströme über die entferntesten Winkel des  Raumes erzeugen. Das neue Bild revidiert die vor dem Weltraumzeitalter formulierten Annahmen der Lehrbuch-Kosmologie.  Nun erinnert der stetige Strom von Überraschungen an frühere Visionäre, an Kristian Birkeland, Nikola Tesla und  Irving Langmuir, an den Begründer der Plasma-Kosmologie, Hannes Alfvén; sie alle erwarteten die Bedeutung  der Elektrizität für das kosmische Geschehen [3].  Die meisten Astronomen und Kosmologen, die mit Annahmen arbeiteten, die lange vor dem  Weltraumzeitalter formuliert waren, hatte gelernt, die Elektrizität zu ignorieren. Das angenommene "Vakuum" des Weltraumes würde keine elektrischen Ströme zulassen. Aber dann, als entdeckt wurde, dass der ganze Weltraum  ein Meer von leitendem Plasma ist, kehrten die Theoretiker ihre Position um und sie behaupteten, dass jede  Ladungstrennung sofort neutralisiert würde. Der Punkt wurde unverblümt von dem hervorragenden  Sonnenphysiker Eugene Parker erklärte: "... Kein signifikantes elektrisches Feld kann im Referenzrahmen des  bewegten Plasmas entstehen." [4]   Allerdings Alfvén und seine Kollegen erkannten, dass komplizierte kosmische Strukturen und  hochenergetische Ereignisse im Weltraum die Zeugen von elektrischen Ströme sind, die das Meer von  interstellaren und intergalaktischen Plasma durchziehen. Zum Beispiel haben wir jetzt das "Brummen" dieser  kosmischen Stromleitungen durch ihre Funksignale erkannt [5] .  Wenn Ströme im Weltraum-Plasma fließen, werden die erzeugten Magnetfelder die Strömung in der Regel  zu engen, verzwirnten Filamenten einschnüren, die als Plasma-z-Pinches bekannt sind. Das, was wir jetzt  beobachten, ist das Füllen des "Vakuums" des Raumes, wie Alfvén selbst vorausgesagt hatte. Noch intensivere  Fokussierung dieses Stromflusses wird oft explosive elektrische Entladung erzeugen, und die daraus  resultierende elektromagnetische Strahlung kann — bei höchsten Energien — "Synchrotronstrahlung" erzeugen,  die reichlich im Weltraum beobachtet wird. Intensive elektrische Felder bleiben die einzige plausible Erklärung.  Aber als Alfvén galaktische Synchrotronstrahlung vorhergesagte, haben die Astronomen nicht reagiert.  Elektrische Felder im Raum waren in ihr Lexikon noch nicht eingetragen.

3. Wie Galaxien in der Plasma-Kosmologie entstehen

Alfvéns lebenslange experimentelle Arbeit legte den Grundstein für einen neuen Ansatz zur Entstehung  von Galaxien. Galaxien wurden oft durch das volle Ausmaß der elektromagnetischen Strahlung in der Umgebung  in den Schatten gestellt, aber die Quelle dieser Energie muss berücksichtigt werden.   Im Plasma-Universum überschneiden sich elektrische Ströme an kritischen Punkten, um einen elektrische  Wirbel anzutreiben, das bewirkt die Geburt einer Galaxie. Dieses vorstellbare Verhalten der Elektrizität im Raum  basiert auf den Laborbeobachtung elektrischer Ströme und elektrischer Entladung im Plasma, zusammen mit  Computersimulationen in der Weise, wie geladenen Teilchen unter der Einwirkung von elektrischen Strömen in  Wechselwirkung treten. Dieses Modell wurde von einem langjährigen Schüler und Mitarbeiter von Alfvén im Jahr 1986  ausgearbeitet, dem führenden Plasmawissenschaftler Anthony Peratt. Der Experte für Hochenergie-  Plasmainstabilitäten und Autor des Plasma-Universums, Peratt [7] verwendete einen Super-Computer, um die  Simulation des Verhaltens einer Ladungswolke (eine Partikel-in-Zelle-Simulation) in der Art darzustellen, in der  elektrische Ströme im Plasma die bekannte Form der Spiralarme und andere galaktische Strukturen erzeugen  werden. Basierend auf sorgfältiger Laborarbeit über Jahrzehnte entwickelte Alfvén ein Modell der galaktischen  Stromkreise, bei denen elektrische Ströme  entlang der Arme von Galaxien nach innen fließen und dabei ein  umlaufendes Magnetfeld erzeugen. Bei Erreichen des galaktischen Zentrums wird die elektrische Ladung, die  diese Ströme antreibt in einem kompakten elektromagnetischen Plasmoid - einem rotierenden Torus oder einer  donut-förmigen Struktur episodisch seine gespeicherte Energie als Jets entlang der Galaxie-Drehachse  freigeben. Alfvén kam zu dem Schluss, dass dies ist, als ob ein "aktiver Galaxienkern" (AGN) geboren wird. Von  diesem Gesichtspunkt aus ist das elektrische Verhalten des galaktischen Plasmoids, wenn auch oft durch Staub  versteckt, die Bestätigung für ein immenses elektrisches Potential. Außerdem könnten in diesem radikalen Bruch  mit der früheren Theorie die neugeborenen Galaxien in der Tat durch elektrisches Licht erleuchtet werden - die  Sterne spannen zusammen galaktische Fäden als Zeugen interstellarer Stromleitungen oder Ströme.  

4. Warum scheint die Sonne?

Könnte das Plasma-Universum auch eine Tür zu einem genaueren Bild der Sonne öffnen ? Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten die Astronomen voll und ganz auf eine Idee von einem  Kernfusionsofen im Inneren der Sonne gesetzt. Vor dem Aufkommen des Fusionsmodells hatte eine "konsente"  Theorie hundert Jahre überlebt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts argumentierte Sir William Herschel, dass die  Wärme und das Licht der Sonne durch einen Gravitationskollaps einer ursprünglichen Nebelwolke herrührte.  Lehrbücher beschrieben diese Theorie als die Krönung. "Als wissenschaftliche Konzeption ist es vielleicht das  größte, was jemals der menschliche Geist hervorgebracht hat", schrieb Edward Holden 1881 [8]. Ein paar  Jahrzehnte später verlor die Theorie ihre Glaubwürdigkeit, als Astronomen klar wurde, sie könnte nicht für das  aufstrebende Milliarden-Jahre-Szenario der Erdentwickelung reichen. Im Jahre 1920 kündigte der Mathematiker  Arthur Eddington die Gründung eines neuen  Modells auf der Grundlage einer hypothetischen  Freisetzung der Kernenergie im Sonnenkern an.  Später, im Jahre 1938, bot der Astrophysiker  Hans Bethe eine strenge mathematische  Formulierung des vorstellbaren Fusions-  prozesses, für die er den Nobelpreis 29 Jahre  später gewann [9]. Ein neuer Konsens entstand,  eine Überzeugung, dass nur ein Fusionsreaktor  im Kern der Sonne leistungsstarke Emissionen  von Wärme und Sonnenlicht erklären könnte.  Und jetzt liest jeder Schüler in den Natur-  wissenschaften über die Hypothese, als sei sie  eine Tatsache. Hans Bethe "entdeckte, wie die  Kernfusion die Sonne und andere Sterne mit  Energie versorgt." [10]   Aber jetzt ist eine radikal neue Sicht  möglich. Könnte das Sonnenlicht und seine  gesamte Palette der elektromagnetischen  Aktivität teilweise oder vollständig aufgrund des  Fließens von elektrischen Strömen in und durch  die Heliosphäre sein? Die "Elektrische-Sonnen-  Hypothese” wendet sich gegen die Annahme  eines solaren Atomofens und ihre Wurzeln  reichen so tief in die Geistesgeschichte wie die des Kernmodells. Dennoch findet man sie in keinem Standard-  Astronomie-Text erwähnt.

5. Die Elektrische Sonne: Eine kurze Geschichte

Aus historischer Perspektive ist es wichtig, die elektrische Sonne als eine logische Erweiterung des  "Plasma-Universum" zu sehen, dass von Alfvén, seinen Schülern und Kollegen, wie Anthony Peratt formuliert  wurde. Die Arbeit von anderen soll auch in das vorliegende Konzept einfließen. Im Jahr 1941 begann Dr. Charles E.R Bruce von der Elektrotechnik-Forschungsvereinigung in England die  Entwicklung einer neuen Perspektive auf die Sonne. Bruce Einsichten begannen, als seine Aufmerksamkeit auf  eine Sonnenprotuberanz gelenkt wurde, die sich mit einer Geschwindigkeit von einer Million Meilen in einer  Stunde ausbreitete — etwa der Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Blitzes. Es war diese Beobachtung, die den  Weg zu seinem Lebenswerk eröffnete [11], die zu dem Schluss führte, dass das Auftreten von Sonneneruptionen,  ihre Temperatur und ihre Spektren zu einer perfekten Übereinstimmung mit Blitzen führte. Die sichtbare  Oberfläche oder Photosphäre der Sonne scheint durch elektrische Entladung animiert zu werden. [12]   In den 1960er Jahren inspirierte Bruce Werk einen US-Ingenieur, Ralph Juergens, eine unabhängige  Untersuchung der Sonne zu unternehmen. Im folgenden Jahrzehnt veröffentlichte Juergens eine Serie von  Artikeln, die dafür stritten, dass das thermonukleare Modell " fast allen beobachteten Aspekten der Sonne  widerspricht." Seine Antwort auf diese Widersprüche war darauf hin, dass die Sonne im Mittelpunkt einer von  der Galaxie betriebenen "Glimm- Entladung" ist.[13] Damit war Juergens effektiv der erste, der argumentierte,  dass die Sonne tatsächlich von Elektrizität anstatt der Kernfusion betrieben wird.   Juergens Arbeit hatte eine tiefgreifende Wirkung auf diejenigen, die das am ehesten in Betracht gezogen  haben. Einer war der verstorbene Earl Milton, Professor für Physik an der Universität Lethbridge in Kanada, der  mehrere Jahre der Erforschung eines elektrischen Modells der Sonne gewidmet hatte. Etwa zur gleichen Zeit  fand auch der australische Physiker Wallace Thornhill Inspiration in Jürgens 'Hypothese, indem er den Begriff  des "Electric Universe" in der Mitte der neunziger Jahre prägte. Thornhill hat seit dem einen Großteil seines  Lebens der Erforschung dieses neuen Paradigmas und damit dem zentralen Ziel einer elektrischen Sonne  gewidmet [14]. Die Arbeit von Thornhill und seinen Kollegen führte zu einer breiten interdisziplinären Synthese  von Forschern aus der ganzen Welt. Ein solcher Forscher wurde Donald Scott, emeritierter Professor für  Elektrotechnik und Autor des kürzlich erschienenen Buches, „The Electric Sky“ [15] Ein zentrales Thema des  Buches ist die Hypothese von der elektrischen Sonne.  

6. Die Glimmentladung (Geisslerröhre)

Ist es möglich, dass ungelöste Rätsel der Sternentstehung eine einheitliche hausgemachte Erklärung in  der Hypothese einer elektrischen Sonne finden? Das Konzept würde das Plasma-Universum um die  beobachteten Eigenschaften der einzelnen Sterne erweitern. Aus dieser Perspektive fließen elektrische Ströme  entlang galaktischen Arme, die in die Brennpunkte der Sternentstehung (die z-Pinch-Effekt) eingeschnürt  werden. Sterne können dann in einer elektrischen Verbindung mit den gespeicherten Energien der Plasma-  Ozeane gesehen werden, durch die Galaxien und Galaxienhaufen sich bewegen. Die elektrische Hypothese sieht die  Sonne in einem Medium aus einem Plasma extrem niedriger Dichte eingetaucht. Die  Glimmentladung ist ähnlich derjenigen  einer Geisslerröhre. Nur sehr nahe an der  Sonne reicht die Konzentration der Atome  aus, um sie anzuregen, um sichtbares  Licht zu emittieren. Wir sehen das Licht  als Photosphäre und Korona, aber die  "Atmosphäre" der Sonne erstreckt sich  nach außen als das Plasma-Medium, durch  das sich die Planeten bewegen, die alle  von Strömen der Heliosphäre beeinflusst  werden, der unsichtbaren Bewegung der  Ladungen. Zusammen mit der Sonne  selbst ist die elektrische Aktivität in der  Heliosphäre und darüber hinaus ein Labor  im All zur Auswertung der Hypothese von  der elektrischen Sonne. Da die Hypothese besagt, dass  elektrische Ströme in der Heliosphäre  fließen, muss die Untersuchung alle  Belege prüfen, die diese Möglichkeit  enthalten, sowohl aus dem Verhalten der sichtbare Sonnen-Oberfläche und der Korona zu den Polarlichtern der  Erde; als auch von der Welt von Jupiter und Saturn aus bis zu der Grenze der Heliosphäre, der angenommenen  Grenze des Einflusses der Sonne. Das muss auch auf die galaktischen Nachbarschaft ausgedehnt werden, wo  Ströme entlang galaktischen Arme fließen. Und es muss auch nach außerhalb der Milchstraße reichen, zu der  unergründlichen Kraft, die im intergalaktischen Raum offensichtlich ist.  Nahezu alle der hier diskutierten Überlegungen kamen erst, nachdem das Fusionsmodell der Sonne als ein  Konsens der wissenschaftlichen Gemeinschaft entstanden war. Wie bereits erwähnt, als die Astronomen das  grundlegendste Problem — die Quelle der Sonnen-Wärme und des Lichts — vollständig lösen wollten, als wir  Satelliten und Sonden für den Weltraum ins Leben riefen. Gewiss, niemand glaubte, dass eine rückwirkende  Bewertung des Fusionsmodells notwendig wäre. Und niemand schien zu zucken, als das eine und einzige  quantitative Argument für die nukleare Hypothese der Sonne fehlschlug, dass die Neutrino-Zahl bei einem Drittel  bis zur Hälfte der theoretisch benötigten Anzahl lag.  

7. Die Rolle der empirischen Belege

Wenn Theoretiker eine grundlegend neue wissenschaftliche Perspektive vorschlagen, wird gefordert, dass  sie als ein nützlicher Ausgangspunkt betrachtet wird. Ein nützliches Modell soll vorgeschlagene Zusammenhänge  zwischen Ursachen und Wirkungen genau erklären. Ursachen werden vermutet, und die behauptete Wirkung wird  benannt. Ein neues Modell kann dann verallgemeinert werden, um zu sehen, wie gut ihre zugrunde liegenden  Annahmen mit detaillierten Beobachtungen und einer breiteren Palette von Messungen korrelieren, die in der  Frage enthalten sind. Mit zunehmender Spezialisierung in den Wissenschaften sind die meisten kostspieligen Fehler  typischerweise ein Versäumnis, das ursprüngliche Argument zu verallgemeinern, um seine Vorhersagekraft in  einem ausreichend breiten Sichtfeld zu prüfen. Ordnungsgemäß durchgeführt wird diese wichtige Phase ein  Schlaglicht auf Schwächen oder gar Ausfälle einer Theorie werfen, wenn sie denn vorhanden sind. Dies ist der  Zeitpunkt, wo wir nach Widersprüchen suchen, den Dinge, die nicht zu den zugrunde liegenden Annahmen passen.  "Nachweislich falsch, weil inkorrekt" ist der ideale Fall, wenn eine Theorie bewertet wird. In der Tat werden die  nützlichsten Modelle schließlich falsifizierbar sein, und die Frage nach der Beziehung zwischen Theorie und  Beobachtung kann explizit gegen die vollständige Palette von kritischen Daten getestet werden.   Es kann keine rationale Begründung zum Kurzschließen dieses grundlegende Phase geben. Im vorliegenden  Fall, in dem eine Theorie beeinflusst, wie wir unsere himmlische Umwelt als Ganzes sehen, ist die  Verallgemeinerung eines qualitativen Arguments unerlässlich, da es verlangt, dass das Sichtfeld genauso breit ist,  wie die logische Folge der Theorie. Ein engeres Sichtfeld wird praktisch garantieren, dass mindestens einige  verfälschen Beobachtungen, wenn sie vorhanden sind, ignoriert werden.  Im Jahr 1950 beruhte der in der Sonne vermutete "Atomofen" ausschließlich auf mathematischen  Grundlagen. Praktisch waren noch keine Beweis-Tests des vermuteten Atomofens in der Hand. Und der  wissenschaftliche Mainstream wusste nichts von dem Plasma-Universum und der tiefgreifenden Rolle der  elektrischen Ströme im Raum. Heute, nach Jahrzehnten der Erforschung der Sonne ist von Übereinstimmung zwischen Fakten und  Theorie, wie Theoretiker erhofft hatten, keine Rede. Um zu sehen, dass dies so ist, muss man nur den Strom von  Überraschungen, der bei der Erkundung der Sonne entstanden ist, bewerten — ein kollektives Ausrufezeichen für  die Lücke zwischen Theorie und Beobachtung. Nichts passt zu den ursprünglichen Erwartungen. Das  ursprüngliche Modell hat nichts vorhergesehen und war nie in der Lage, die spektakuläre Beschleunigung von  geladenen Teilchen von der Sonne zu erklären. Niemand stellte sich die "unmögliche" Erhöhung der Temperatur  mit zunehmender Höhe über der Sonnenoberfläche vor, die ihren Höhepunkt bei 2 Millionen Kelvin an der  Sonnenkorona erreicht. Zu Beginn des Weltraumzeitalters wäre uns ein elektrifizierter Plasma-Torus um die Sonne herum ziemlich  lächerlich vorgekommen. Polare Jets hatte die Phantasie der Solartheoretiker nie angeregt. Sonnenflecken-  Halbschatten sollten Konvektionsströme sein, nicht elektrische Strom-Seile, die durch magnetische Felder geführt  werden. Und die etablierte Lehrmeinung, beispielhaft für die Arbeit des Mathematikers Sydney Chapman hatte  kategorisch die Möglichkeit ausgeschlossen, dass die Polarlichter durch elektrische Ströme von der Sonne beim  Durchdringen der oberen Atmosphäre der Erde verursacht werden.  Die Geschichte wurde noch nicht bekannt gegeben, dass mehr als 50 Jahre Forschung im Weltraumzeitalter  nur Anti-Korrelationen zu der angeblich etablierten Wissenschaft von der Sonne produziert hat.  [ 1 ] Carl-Gunne Fälthammar, “Plasma Physics from Laboratory to Cosmos—The Life and Achievements of  Hannes Alfvén,” IEEE Trans. Plasma Sci., June 1997. Eric Lerner, The Big Bang Never Happened (New York,  1991). “Pioneers in the Development of the Plasma Universe”:   http://plasmauniverse.info/people/history.html  [ 2 ] Hannes Alfvén, N. Herlofson,”Cosmic Radiation and Radio Stars,” Physical Review (1950), vol. 78, # 5, p.  616.  [ 3 ] Wallace Thornhill and David Talbott, The Electric Universe (Mikamar Publishing, Portland, Oregon,  2007), pp. 55ff.  [ 4 ] Eugene Newman Parker Conversations on Electric and Magnetic Fields in the Cosmos (Prineceton,  2007), p.1.  [ 5 ] W. T. Sullivan, ed., The Early Years of Radio Astronomy: Reflections Fifty Years After Jansky’s Discovery  (Cambridge University Press, 2005).  [ 6 ] http://www.plasma-universe.com/index.php/Galaxy_formation#_note-Peratt1986.  [ 7 ] Anthony Peratt, Physics of the Plasma Universe (Springer-Verlag, 1992).  [ 8 ] Eward S. Holden, Sir William Herschel: His Life and Works (New York, 1881), p. 212.  [ 9 ] Hans Albrecht Bethe, Selected works of Hans A. Bethe: with commentary(World Scientific Publishing,  Singapore, 1997), pp. 355ff.  [ 10 ] Kyle Kirkland, Physical Sciences: Notable Research and Discoveries (New York, 2010), p. 1.  [ 11 ] “Successful Predictions of the Electrical Discharge Theory of Cosmic Atmospheric Phenomena and  Universal Evolution,” Electrical Research Association Report 5275.   http://www.catastrophism.com/texts/bruce/era.htm  [ 12 ] http://www.catastrophism.com/texts/bruce/  [ 13 ] Ralph Juergens, “Reconciling Celestial Mechanics and Velikovskian Catastrophism,” Pensée, Fall, 1  972.  [ 14 ] Thornhill and Talbott, op.cit., pp. 53ff.  [ 15 ] Donald E. Scott, The Electric Sky (Mikamar Publishing, Portland, 2006).  Übersetzung: M.Hüfner 

Teile 2 - Unsere seltsam veränderliche Sonne 

Teil 2 - Unsere seltsam veränderliche Sonne

Abbildung: 1 

 

Unter den zahllosen Überraschungen aus dem 

Weltraum in den letzten Jahrzehnten ist dieser 

axiale Strahl der Galaxie M87, eingefangen von 

dem Hubble Weltraumteleskop im Jahre 1994. 

Der kohärente Strahl über Tausende von 

Lichtjahren verblüfft zusammen mit der 

intensiven Synchrotronstrahlung der Galaxie 

weiterhin die Astronomen. Aber der Theoretiker 

für Elektrotechnik Hannes Alfvén hatte 

galaktischen Synchrotronstrahlung bereits 1950 

vorhergesagt.

Abbildung 2. Supercomputer-Simulation der Bildung einer Spiralgalaxie von

Anthony Peratt, basierend auf der Wechselwirkung geladener Teilchen. [6]

Abbildung 3. Die Galaxie 3C31, siehe rechts, erscheint als eine bloßer Fleck inner-

halb der energetischen Funksignale, die ihn (links) umgeben. Quelle NRAO / AUI

2006. T

Abbildung 4. Ist diese Eruption der Sonne ausschließlich

auf eine Stromquelle im Kern der Sonne zurück zu

führen? Oder reagiert die Sonne auf eine weitaus größere

elektrische Umgebung? Quelle: SOHO (ESA & NASA).

Abbildung 5. Geisslerröhre. Da der Druck innerhalb des Glas- 

rohrs reduziert wird, treten Änderungen in der Glimmentladung 

auf.