Für Anfänger

gibt es eine Einführung in die Thematik des kosmischen  Plasmas unterstützt durch Youtube Movies

Der Leitfaden

der Elektro- dynamik ist die Voraussetzungen, um die Eigen- schaften des Plasmas, des Aggregatzustandes, in dem sich der Kosmos zu mehr als 99% befindet, zu verstehen..  

Missverständnisse

sind der Grund, warum viele Leute die Ideen des Elektrischen Universums ablehnen. Hier wird mit den Missverständnissen aufgeräumt.

Unter dem Menüpunkt

      Blogs/ Ideensammlung

werden archeologische Artefakte

und mythologische Überlieferungen

von  David Talbott in einer

Podcastserie gedeutet.

SpaceNews

In Kurzfilmen mit deutschen  Untertiteln werden die neuesten  Erkenntnisse über den Kosmos  dargestellt.

Neu: siehe SpaceNews 2016

Home Home Inhalt Inhalt Für Anfänger  Für Anfänger Der Leitfaden Der Leitfaden Missverständnisse Missverständnisse SpaceNews SpaceNews Blogs Blogs Impressum Impressum
unterstützt von  Mugglebibliothek.
© Dr. M. Hüfner 2015
Wer Interesse an der Unterstützung dieser Website hat, melde sich bitte bei     jasta72s@gmail.com

Willkommen bei einer

Stimme für das

Elektrische Universum

letzte Änderung: 26.04.2017 

9. Plasma-Instabilitäten

11. Strahlung

10. ROTATIONSEFFEKTE

10.1 ROTATION UND FARADAY-MOTOREN

Einer der Gründe für die Annahme großer Mengen von kryogener (oder kalter) dunkler Materie (CDM, engl.  Cold Dark Matter) im Gravitationsmodell besteht darin, die beobachtete Rotation der Galaxien zu erklären.  Astronomen haben herausgefunden, dass die einzelnen Sterne in Galaxien das Zentrum der Galaxie nicht in  Übereinstimmung mit Keplers Gesetzen umrunden. Genauer gesagt, haben die Sterne außerhalb der zentralen  Aufwölbung der Galaxie ungefähr die gleiche Winkelgeschwindigkeit, rotieren also mehr wie eine starr verbundene Scheibe, obwohl laut Keplers Gesetzen sich die Geschwindigkeit verringern sollte, wenn die Entfernung vom  Zentrum ansteigt.  Ein Diagramm von Winkelgeschwindigkeiten der Sterne (ansteigend auf der y-Achse), aufgetragen gegen die  Radialentfernung vom Zentrum auf der x-Achse, von links nach rechts, steigt zuerst, flacht sich dann jenseits der  “Aufwölbung” ab und die Sterne zeigen alle mehr oder weniger die gleiche Rotationsrate ungeachtet ihrer  Geschwindigkeit. 
Das Hinzufügen einer großen Menge dunkler Materie in einem Halo um jede Galaxie könnte die  Gravitationskraft so modifizieren, dass sie ausreicht um die Sterne sich auf die Weise verhalten zu lassen, die sie  zeigen. Das ist heute in der Astrophysik als Teil des Standardmodells akzeptiert. Dunkle Materie selber wurde  niemals direkt beobachtet oder mit ihr in Labors hantiert. Sie ist dunkel, ihrer Definition zufolge und interagiert  per Definition nur durch die Gravitationskraft mit der “normalen”, beobachtbaren Materie.  Michael Faraday entdeckte (ca. 1831-1832, nach The Electric Life of Michael Faraday von Alan Hirshfeld,  Walker & Co., 2006), dass eine Metallscheibe, die in einem an der Achse der Scheibe ausgerichtetem Magnetfeld  rotiert, einen elektrischen Strom erzeugt, der radial in der Scheibe fließt. So erfand er den ersten Dynamo,  bekannt geworden als unipolarer Induktor oder Faraday-Generator. Es wurde schließlich nachgewiesen, dass der  Effekt das Ergebnis der Lorentzkraft ist, die auf die Elektronen in der Scheibe wirkt, wenn sie sich durch das  Magnetfeld bewegen.
Einem Faraday-Motor ähnliche Strukturen wurden auch in Nebeln beobachtet. Eines der offensichtlichsten  Beispiele ist der Krebsnebel, dessen Röntgenbild von Chandra sehr klar alle nötigen Elemente eines Induktors  oder des Aufbaus eines solchen Motors zeigt. 

9. Plasma-Instabilitäten

11. Strahlung

Übersetzung H. Täger 

Rotationskurve der Galaxie

M33,

mit freundlicher

Genehmigung der U. von

Sheffield (UK), Particle

Physics and Astrophysics

Group

Beispiel einer Faradayschen Scheibe, Problemausarbeitung, aus Electromagnetics, 2nd Ed., Schaum´s Outlines,

mit freundlicher Genehmigung McGraw-Hill

Wenn der Strom von einem externen Stromkreis stammt, dann wird die Scheibe durch dieselbe Kraft zur  Rotation gebracht, die jetzt auf die Elektronen im Strom einwirkt. Natürlich erzeugt die Rotationsgeschwindigkeit  der Scheibe auch Kräfte, die dem antreibenden Strom entgegenwirken und schließlich zur Balance beider führen.  Diese Anordnung ist als Faraday-Motor bekannt.  Von Galaxien ist aufgrund präziser Faraday-Rotationsmessungen (RM) der Polarisation des von ihnen  ausgesendeten Lichtes bekannt, dass sie Magnetfelder besitzen, die mit ihren Rotationsachsen ausgerichtet sind  und sie haben auch leitfähiges Plasma um ihre Sterne herum. Angenommen, dass Ströme entlang der Ebene der Galaxie existieren, ähnlich der äquatorialen  Stromschichten, die wir aus unserem Sonnensystem kennen, dann scheinen die Bedingungen denen in einem  unipolaren Induktor oder Faraday-Motor ähnlich zu sein. Natürlich ist die Scheibe in diesem Fall nicht starr. Der  exakte Modus der Rotation würde abhängen von der Balance zwischen dem antreibenden Radialstrom und dem  durch Rotation erzeugten entgegengesetzten Strom, so wie in einem Faraday-Motor. Doch es ist zumindest  möglich, dass es diese elektrischen Effekte sind, die die beobachtete anormale Rotation,verursachen und nicht  gewaltige Mengen unsichtbarer Materie. In diesem Zusammenhang ist es interessant, die kürzliche Entdeckung von einem Ring von Sternen in der  Äquatorialebene der Milchstraße, aber außerhalb unserer Galaxie zu sehen, die durch das Sloan Digital Sky Survey   entdeckt wurde. Die Ähnlichkeit mit einem ringförmigen Strom um einen Pinch in einem großen Birkelandstrom  entlang der Achse der Milchstraße legt nahe, dass einmal mehr elektrische Kräfte in galaktischer Größenordnung  für die Formationen verantwortlich sein könnten, die wir sehen. 

Der unerwartete Ring der

Sterne um die Milchstraße,

 entdeckt (und mit

freundlicher Genehmigung)

von Sloan Digital Sky Survey

Mit freundlicher Genehmigung

vom Chandra X-ray telescope,

einem der großen

Observatorien der NASA

10.2 SPIRALGALAXIEN UND BIRKELAND-STRÖME

Anthony Peratt, der bereits oben erwähnt wurde, hat auch eine Reihe von Teilchen-in-einer-Zellen-  Computersimulationen [auch als PIC-Simulation bezeichnet] wechselwirkender Birkelandströme ausgeführt. Er  entdeckte, dass die Schärfe und Rotationseigenschaften der Spiralgalaxien, einschließlich der Balkenspiralen,  welche eine sehr häufige Form im Weltraum sind, sich natürlich aus dem Zusammenspiel der elektromagnetischen  Kräfte in großen Birkelandströmen ergeben.  Dieses Ergebnis kann helfen, die Herkunft der Rotationsenergien in Galaxien zu erklären, was die auf  Gravitation gründenden Theorien kaum zu tun vermögen.

Rotation ist eine den anziehenden Kräften zweier paralleler Ströme innewohnende Eigenschaft, wie in dieser durch

Anthony Perratt vorgenommenen schrittweisen Supercomputersimulation von Plasma-Filamenten gezeigt wird.

Figur 3.19 in Kapitel 3 des Lehrbuches Physics of the Plasma Universe, Springer-Verlag

Kompositbild der aktiven Galaxie

Centaurus A (NGC 5128) im Sub-

Millimeter-Bereich

(Radioschwaden, orange), im

sichtbaren Bereich (weiß) und

Röntgenstrahlenbereich (blau).

Der Durchmesser der Galaxie

beträgt ungefähr 200.000

Lichtjahre, die geschätzte

Entfernung 10 Millionen Lichtjahre.

Quelle: Röntgenstrahlen:

NASA/CXC/Cfa/R. Kraft u.a.: Sub-

Millimeter:

MOIfR/ESO/APEXIA/A.Weiss u.a.

Optisch: ESO/WFI.