Für Anfänger

gibt es eine Einführung in die Thematik des kosmischen  Plasmas unterstützt durch Youtube Movies

Der Leitfaden

der Elektro- dynamik ist die Voraussetzungen, um die Eigen- schaften des Plasmas, des Aggregatzustandes, in dem sich der Kosmos zu mehr als 99% befindet, zu verstehen..  

Missverständnisse

sind der Grund, warum viele Leute die Ideen des Elektrischen Universums ablehnen. Hier wird mit den Missverständnissen aufgeräumt.

Unter dem Menüpunkt

      Blogs/ Ideensammlung

werden archeologische Artefakte

und mythologische Überlieferungen

von  David Talbott in einer

Podcastserie gedeutet. Diese

Deutungen sind jedoch physikalisch

nicht haltbar.

SpaceNews

In    Kurzfilmen    mit    deutschen Untertiteln      werden      die      neuesten Erkenntnisse      über      den      Kosmos dargestellt.

Neu: siehe SpaceNews 2016

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Gewöhnliches Missverständnis 7 — Wo ist der Leiter ?

gepostet am 29. November, 2013  von sschirott

Missverständnis :Elektrische Ströme seien im Vakuum des Weltraums unmöglich.

Antwort   :   Ein   Vakuum   ist   ein   leerer   physikalischer   Raum,   eine   vollständige Abwesenheit   von   Materie.   Es   ist ein     Volumen,     das     keine     Masse     hat     und     somit     keine     Dichte     und     Druck.    Aufgrund     der     relativ     hohen Geschwindigkeiten   der   allgegenwärtigen   interstellaren   Teilchen   würde   man   erwarten,   dass   in   Wirklichkeit   jedes gegebene   Volumen   schnell   an   Dichte   schwanken   würde,   sobald   Quanten   hindurchfließen.   Das   deutet   darauf   hin, was   ein   Vakuum   eigentlich   ist:   Ein   theoretisches   Ideal,   das   nie   in   der   Praxis   auftritt.   Es   ist   ein   ordentliches Argument,   wenn   man   sagt,   dass   die   Anwesenheit   von   energiereichen   Teilchen   in   einem   gegebenen   Volumen   die Möglichkeit ausschließt, es ein echtes Vakuum zu nennen. Elektrizität   wird   in   der   Physik   definiert   als   „die   physikalische   Erscheinung,   die   sich   aus   dem   Verhalten   von Elektronen    und    Protonen    ergibt,    die    durch    die    Anziehung    von    Teilchen    mit    entgegengesetzter    Ladung    und Abstoßung   von   Partikeln   mit   der   gleichen   Ladung   hervorgerufen   wird".   Eine   elektrische   Ladung   erzeugt   um   sich herum   ein   elektrisches   Feld,   das   Medium,   mit   dem   sie   Kraft   zu   anderen   nahe   gelegenen   Ladungen   überträgt.   Sie tut    dies    auch    dann,    wenn    sie    sich    nicht    bewegt.    Wenn    sich    die    Ladung    bewegt,    schafft    sie    aber    auch    ein zusätzliches   Magnetfeld.   So   ist   ein   elektrischer   Strom   ein   kontinuierlicher   Strom   von   geladenen   Teilchen   umgeben von einem Magnet feld.   Wenn    ein    Gas    erhitzt    wird    oder    einem    starken    elektrischen    Feld    ausgesetzt    ist,    geht    es    durch    einen Phasenübergang    zum    vierten   Aggregatzustand    der    Materie    über,    dem    Plasmazustand    (nach    fest,    flüssig    und gasförmig).   Diese   Voraussetzungen   scheinen   bei   jedem   weißglühenden   Stern   und   sicherlich   auch   bei   der   Sonne zu   existieren.   Es   ist   daher   leicht   einzusehen,   warum   Plasma   die   am   häufigsten   sichtbare   Form   der   Materie   im Kosmos   ist.   Die   Oberflächen   der   Sterne   sind   Plasma.   Selbst   die   dunklen   Wolken   aus   molekularem   Wasserstoff   und Staub   zwischen   den   Sternen   und   Galaxien   zeigen   Eigenschaften   von   Plasma.   Plasma   wird   von   Ladungsträgern durchflutet, und das macht es zu einem elektrisch leitendes Medium, das sehr auf elektrische Felder reagiert. Der   Sonnenwind   ist   eine   Strömung   von   ungebundenen   Elektronen   und   Protonen   (dh.   Plasma),   die   nach außen   von   der   Sonne   weg   beschleunigt   wird.   Polarlichter   sind   eine   direkte   Folge   davon.   Das   Magnetfeld   der   Erde fängt   diese   Ionen   und   hauptsächlich   Elektronen   ein   und   führt   sie   in   Richtung   der   Magnetpole.   Da   kollidieren   Ionen mit   den   Atomen   in   der   Atmosphäre   unter   Freigabe   von   sichtbarem   Licht.   Diese   großen,   schimmernden   Kreise   um die    Pole    zeigen    eine    Feinstruktur    von    Stromfäden.    Raumsonden    haben    diese    Fäden    durchflogen    und    haben bestätigt,   dass   sie   elektrische   Ströme   sind.   Sie   wurden   Birkeland-Ströme   nach   dem   norwegischen   Wissenschaftler Kristian Birkeland benannt, der sie zu Beginn des letzten Jahrhunderts vorhergesagt hat. Es scheint eine natürliche Konsequenz unserer Betrachtungsweise zu sein, anzunehmen, dass der gesamte Raum mit Elektronen und fliegenden elektrischen Ionen aller Art gefüllt ist.     ~Kristian Birkeland Polarlichter   sind   auch   auf   anderen   Planeten   als   auf   der   Erde   festgestellt   worden.   Entscheidend   ist,   dass Polarlichter   häufiger   und   heller   sind,   wenn   die   Aktivität   der   Sonne   am   intensivsten   ist.   Koronale   Massenauswürfe stimulieren   den   Sonnenwind   und   bieten   eine   direkte   Korrelation   zwischen   den   elektrischen   Erscheinungen   auf weit   voneinander   entfernten   Himmelskörpern.   Fadenförmige   Strukturen   im   Kosmos   sind   ein   klarer   Beweis,   dass elektrische   Ströme   nicht   nur   im   Weltraum   möglich   sind,   sondern   eigentlich   dort   entstanden   sind.   Es   gibt   eine direkte   elektrische   Verbindung   zwischen   kosmischen   Körpern   und   wenn   der   Stromkreis   geschlossen   ist,   voila! geht das Licht an. Übersetzung M. Hüfner

Willkommen bei einer

Stimme für das

Elektrische Universum

l etzte Änderung: 01.11.2017
6 - Wie groß ist das Universum?
8 - Worin besteht das Ausbildungsdefizit?
6 - Wie groß ist das Universum?
8 - Worin besteht das Ausbildungsdefizit?
Plasmastudien im Labor . Bildquelle : DOE-Princeton Plasma Physics Lab; Peter Ginter. Siehe Leitfaden zum Elektrischen Universum Kapitel 3 für mehr Information über Plasma.

Kristian Birkelands berühmtes Terella Experiment, in dem er die

Polarlichter in seinem Labor nachstellte. Bildquelle : Wikimedia Commons.