Für Anfänger

gibt es eine Einführung in die Thematik des kosmischen  Plasmas unterstützt durch Youtube Movies

Der Leitfaden

der Elektro- dynamik ist die Voraussetzungen, um die Eigen- schaften des Plasmas, des Aggregatzustandes, in dem sich der Kosmos zu mehr als 99% befindet, zu verstehen..  

Missverständnisse

sind der Grund, warum viele Leute die Ideen des Elektrischen Universums ablehnen. Hier wird mit den Missverständnissen aufgeräumt.

Unter dem Menüpunkt

      Blogs/ Ideensammlung

werden archeologische Artefakte

und mythologische Überlieferungen

von  David Talbott in einer

Podcastserie gedeutet. Diese

Deutungen sind jedoch physikalisch

nicht haltbar.

SpaceNews

In    Kurzfilmen    mit    deutschen Untertiteln      werden      die      neuesten Erkenntnisse      über      den      Kosmos dargestellt.

Neu: siehe SpaceNews 2016

unterstützt von  Mugglebibliothek.
© Dr. M. Hüfner 2015
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Willkommen bei einer

Stimme für das

Elektrische Universum

l etzte Änderung: 01.11.2017

Anhang I  Vektoren

10. Rotationseffekte

11. STRAHLUNG

11.1 LICHT

Letzten    Endes    bewies    Maxwell,    der    die    elektromagnetischen    Feldgleichungen    definierte,    dass    Licht tatsächlich    aus    elektromagnetischen    (EM)    Wellen    besteht.    Jede    Farbe    des    sichtbaren    Lichtes    hat    eine charakteristische    Frequenz    und    Wellenlänge.    Wie    bei    allen    Wellen    ergibt    das    Produkt    aus    Frequenz    und Wellenlänge   die   Geschwindigkeit   der   Welle.   Offensichtlich   reist   Licht   mit   Lichtgeschwindigkeit   und   so   muss Licht auch eine elektromagnetische Welle sein. Sichtbares   Licht   repräsentiert   nur   einen   kleinen   Teil   der   möglichen   Frequenzen   oder   Wellenlängen.   Das gesamte Band ist bekannt als elektromagnetisches Spektrum.

11.2 DAS SPEKTRUM

Obwohl   das   Spektrum   kontinuierlich   ist,   wurde   jede   Region   des   Spektrums   nach   einer   für   diesen   Bereich typischen Art von Lichtwelle benannt. Beginnend   mit   den   niedrigsten   Frequenzen   und   längsten   Wellen   verläuft   das   Spektrum   von   Radiowellen über   Mikrowellen   (wie   in   Mikrowellenöfen),   Terrahertz-Strahlung   (eine   kürzliche   Entwicklung   in   der   militärischen Kommunikation),   Infrarot   (wie   in   Heizgeräten),   das   sichtbare   Spektrum   (Rot,   Orange,   Gelb,   Grün,   Blau,   Indigo, Violett),    Ultraviolett    (bräunende    und    forensische    Lampen,    Materialanalyse),    Röntgenstrahlen    (medizinische Bilder) bis hoch zu Gammastrahlen (Krebsbehandlung). Das   Spektrum   wird   im   nachfolgenden   Diagramm   gezeigt.   Man   beachte,   dass   das   sichtbare   Spektrum   nur ein     kleiner     Teil     des     gesamten     Spektrums     ist.     Als     das     Gravitationsmodell     formuliert     wurde     konnten Wissenschaftler nur sichtbares Licht am Himmel beobachten.
Im    20.    Jahrhundert    und    besonders    seit    dem    Beginn    des    Raumfahrtzeitalters    in    den    1950ern    wurden Instrumente   entwickelt,   welche   es   Wissenschaftlern   erlauben,   praktisch   alle   Wellenlängen   zu   entdecken.   Der Umfang   an   verfügbaren   Informationen   ist   exponentiell   angestiegen.   Die   Beobachtungen   sind   oft   überraschend, weil   das,   was   im   sichtbaren   Licht   gesehen   wird,   selten   irgendwie   dem   auf   anderen   Wellenlängen   Gefundenem ähnelt.

11.3 STRAHLUNG

Strahlung   ist   ein   Prozess,   bei   dem von    einem    Körper    Energie    ausgesendet wird,   übermittelt   durch   ein   Medium   oder durch    den    Raum,    die    schließlich    von einem    anderen    Körper    absorbiert    wird. Die     aussendenden     und     aufnehmenden Körper   können   so   klein   sein   wie   einzelne Atome    oder    sogar    subatomare    Teilchen wie Elektronen. Elektromagnetische   Wellen   sind   die Mittel,    die    die    Energie    übertragen.    Mit anderen      Worten,      alle      Strahlung      ist elektromagnetisch. Das          bedeutet,          dass          der Übertragungsmodus         von         Strahlung oszillierende              elektrische              und magnetische   Felder   beinhaltet,   welche   die Energie   auf   dem   gleichen   Weg   übertragen wie      Vibrationen      einer      Saite      Energie entlang          der          Saite.          Weil          die Übertragungsgeschwindigkeit                von Vibrationsenergie      für      ein      gegebenes Medium    konstant    ist    und    dieser    Wert gleich     der     Frequenz     der     vibrierenden Welle    multipliziert    mit    der    Wellenlänge (Frequenz   multipliziert   mit   Wellenlänge   = Geschwindigkeit)   ist,   kann   man,   wenn   die Frequenz   bekannt   ist,   auflösen   nach   der Wellenlänge       dieser       Frequenz       oder umgekehrt. Das     Spektrum     repräsentiert     den Bereich   der   möglichen   Frequenzen   oder Wellenlängen    der    Strahlung.    Wenn    die Frequenz    sich    erhöht,    steigt    auch    der Betrag    der    Energie,    der    von    der    Welle getragen   wird,   proportional   zur   Frequenz. Ionisierende   Strahlung   ist   Strahlung,   die genügend    Energie    trägt,    um    Atome    zu ionisieren.      Generell      heißt      das,      dass Frequenzen    von    der    Radiofrequenz    bis zur     sichtbaren     dafür     nicht     genug     Energie     tragen     können,     während     ultraviolette,     Röntgenstrahlen     und Gammastrahlen    ionisieren    können.    Wie    bereits    festgestellt,    variiert    die    notwendige    Ionisationsenergie    für verschiedene Elementen und Moleküle. Strahlung    wird    ausgesendet,    wann    immer    ein    geladenes   Teilchen    Beschleunigung    erfährt.    Erinnert    sei daran,    dass    eine    Änderung    der    Richtung    auch    eine    Beschleunigung    ist,    weil,    wenn    die    Richtung    der Geschwindigkeit    sich    ändert,    jedes    geladene    Teilchen,    das    eine    Änderung    der    Richtung    erfährt,    Strahlung aussenden wird.
Stromtheorien   erklären   diese   Emission   mit   Begriffen   der   Emission   eines   Photons   oder   eines   Energiepakets. Ein   Photon   hat   keine   Masse,   trägt   aber   die   Strahlungsenergie   einer   elektromagnetischen   Welle.   Ein   Photon   verhält sich sowohl als Welle als auch als Teilchen. Welcher Modus wichtiger ist hängt von den Umständen ab. Zusammenfassung: Strahlung wird durch alle geladenen Teilchen ausgesendet, die eine Beschleunigung erfahren. Alle Strahlung beinhaltet elektromagnetische Wellen. Strahlung überträgt Energie. Das Spektrum repräsentiert den Bereich der möglichen Frequenzen oder Wellenlängen einer Strahlung.

11.4 WÄRMESTRAHLUNG

Wärmestrahlung   ist   Strahlung,   die   von   der   Oberfläche   eines   Körpers   oder   Region   von   Teilchen   wegen   der Temperatur des Körpers oder der Region ausgesendet wird. Temperatur   ist   ein   Maß   der   Wärmeenergie,   die   in   einem   Körper   enthalten   ist.   Die   Wärmeenergie   verursacht, dass   die   geladenen   Teilchen   innerhalb   der   Atome   des   Körpers   in   zufälliger   Weise   vibrieren.   Deshalb   senden   sie Strahlung über einen Bereich von Frequenzen aus. Ähnlich kann eine Plasmaregion eine Temperatur haben. Ein   Teil   dieser   Strahlung   wird   von   der   Oberfläche   des   Körpers   oder   der   Region   als   Hitze   (infrarote   Strahlung) ausgesendet.   Tatsächlich   strahlt   alle   Materie   mit   irgendeiner   Wärmebewegung   irgendeiner   Wärmebewegung   EM- Energie   ab:   je   kälter   sie   ist,   umso   langwelliger   ist   ihre   Strahlung.   Kalter   interstellarer   Staub   wird   in   Terrahertz strahlen oder Submillimeter-Strahlung, beginnend bei einer Temperatur von nur 10 Kelvin.
Wegen   der   zufälligen   Natur   der   Vibrationen   über   eine   große   Zahl   von   Teilchen   wird   die   emittierte   Strahlung ein   Band   von   Frequenzen   oder   Wellenlängen   haben.   Statistische   Analysen   zeigen,   dass   in   einer   idealen   Situation die    auf    irgendeiner    Wellenlänge    ausgesendete    Energie    eine    Funktion    dieser    Wellenlänge    ist.    Das    ist    als    das Plancksche   Strahlungsgesetz   bekannt   und   wird   unten   für   einen Temperaturbereich   dargestellt.   Die   in   dieser   idealen Situation   ausgesendete   Strahlung   ist   als   Schwarzkörperstrahlung   bekannt,   was   einfach   bedeutet,   dass   es   ein Verteilungsmuster   gibt,   das   man   von   einem   perfekten   Emitter   im   Wärmegleichgewicht   erwarten   kann.   (Bildquelle: Wikipedia “ blackbody ” Artikel)
Die   Grafiken   zeigen,   dass   es   für   jede   Temperatur   eine   Wellenlänge   gibt,   bei   der   der   größte   Energiebetrag ausgesendet   wird.   Wenn   die   Temperatur   steigt,   nimmt   die   Wellenlänge   des   Energiegipfels   ab.   Das   wird   durch   ein Gesetz   definiert,   das   als   Wiens   Gesetz   bekannt   ist.   Man   beachte,   dass   die   rote   Linie   eine   niedrigere   Temperatur und eine kleinere Fläche unter ihrer Kurve hat als die heißere blaue Linie. Die   Fläche   unter   jeder   Temperaturkurve   gibt   den   Gesamtbetrag   der   bei   dieser   Temperatur   ausgestrahlten Energie    pro    Flächeneinheit    wieder.    Die    pro    Flächeneinheit    ausgesendete    Gesamtenergie    hängt    nur    von    der Temperatur ab. Das ist als Stefan-Boltzmann-Gesetz bekannt. Wenn    das    Muster    der    von    jeder    Quelle    ausgesendeten    Strahlung    in    der    vom    Planckschen    Gesetz vorgegebenen   Form   verteilt   ist,   dann   wird   angenommen,   dass   die   Emission   wegen   zufälliger   Wärmebewegungen der   Teilchen   in   der   Quelle   erfolgt.   Wir   sagen   dann,   dass   es   sich   um   eine   Wärmestrahlung   handelt.   All   das bedeutet,   dass   die   Strahlung   eine   Verteilung   der   Wellenlängen   oder   Frequenzen   besitzt,   welche   von   den   zufälligen thermischen   Vibrationen   der   Teilchen   stammt.   Die   Strahlung   selbst   ist   elektromagnetische   Strahlung   wie   jede andere Strahlung. Wenn   wir   finden,   dass   die   Strahlung   thermisch   ist,   dann   können   wir   die   Temperatur   der   Quelle   durch   den Vergleich   der   Strahlungskurve   mit   idealen   “Schwarzkörper”-Kurven   ermitteln   .   Das   bedeutet,   wir   können   die Temperatur   entfernter   Objekte   bestimmen,   wenn   die   von   ihnen   ausgesendete   Strahlung   Wärmestrahlung   ist.   Bei Sternen    wurde    festgestellt,    dass    sie    ein    Spektrum    haben,    welches    ungefähr    einer    Schwarzkörperverteilung entspricht, so dass die Farbtemperatur von Sternen aus ihren Spektren geschlussfolgert werden kann. Das   bedeutet   nicht,   dass   die   Temperatur   bei   der   Erzeugung   dieser   Strahlungsmuster   keine   Rolle   spielt;   es ist    einfach    so,    dass    das    System    oder    der    Körper,    der    die    Strahlung    aussendet,    nicht    im    thermischen Gleichgewicht   ist.   Mit   anderen   Worten,   Energie   wird   so   mit   dem   System   ausgetauscht,   dass   die   Temperatur   sich mit   der   Zeit   verändert.   Das   ändert   das   ideale   Schwarzköper-Temperaturmuster   der   Strahlung   und   bedeutet,   dass es nicht möglich ist, dem Körper eine Temperatur zuzuschreiben. Alternativ   könnte   die   Strahlung   von   einzelnen   Teilchen   ausgesendet   werden,   die   eine   Beschleunigung durch andere Ursachen als zufällige Kollisionen mit anderen Teilchen erfahren.

11.5 OPTISCHE STRAHLUNG IM KOSMOS

Strahlung   im   Kosmos   erfolgt   gewöhnlich   im   sichtbaren   und   Radiowellenbereich.   In   der   optischen   Region wird   die   meiste   Strahlung   durch   Elektronen   erzeugt,   die   innerhalb   des   Atoms   (Gebunden-Gebunden-Übergänge) auf   eine   neue   Umlaufbahn   springen,   oder   freie   Elektronen,   die   sich   mit   Ionen   zu   neutralen Atomen   vereinen   (Frei- Gebunden-Übergänge)   oder   Elektronen,   die   durch   Interaktion   mit   anderem   Material   (Frei-Frei-Strahlung)   gebremst werden. Die    Gebunden-Gebunden-Übergänge    sind    Quellen    von    Emissionslinien    als    auch    Absorptionslinien    im Spektrum.   Jedes   chemische   Element   hat   einen   Energiebereich,   der   zum   Bereich   der   möglichen   Elektronenorbits um   den Atomkern   für   dieses   Element   gehört.   Wenn   ein   Elektron   von   einer   Umlaufbahn   in   eine   andere   springt,   wird Energie   in   Form   von   Strahlung   entweder   absorbiert   oder   abgegeben.   Die   Energie   repräsentiert   die   Differenz   in den orbitalen Energien und ist so für jeden Sprung zwischen den Ebenen genau definiert. Weil   die   Energie   eines   Photons   proportional   zu   seiner   Frequenz   ist,   führen   diese   Energiedifferenzen   zu einer   Strahlung   mit   einem   definierten   Satz   von   Frequenzen   für   jedes   Element.   Wenn   die   von   einem   Element ausgesendete    Strahlungsenergie    für    jede    Frequenz    in    einem    Spektrum    aufgezeichnet    wird,    dann    ergibt    das scharfe Gipfel im Graph dieser Frequenzen. Diese sind als Emissionslinien  eines Spektrums bekannt. Andererseits,   wenn   Licht   mit   einem   breiten   Bereich   von   Frequenzen   ein   Medium   passiert,   das   bestimmte Elemente    oder    Moleküle    enthält,    dann    wird    festgestellt,    dass    diese    Elemente    bei    ihren    charakteristischen Wellenlängen   Energie   aufnehmen.   Dem   sich   ergebenden   Spektrum   werden   diese   Frequenzen   fehlen   und   dunkle Linien werden erscheinen. Diese sind als Absorptionslinien  bekannt .
Hier    ist   eine   Einführung   in   die   Schwarzkörperstrahlung,   Absorptionslinien   und   das   Strahlungskontinuum. Und hier kann  man im breiteren Kontext der Spektroskopie mehr  erkunden. Wenn   zum   Beispiel   ein   Element   im   Inneren   eines   Sterns   erhitzt   wird,   dann   wird   es   seine   charakteristische Strahlung   abgeben,   welche   wir   als   helle   Emissionslinien   auf   der   Erde   ermitteln   können.   Andererseits   können   wir, wenn   ein   breitbandiges   Licht   ein   absorbierendes   Medium   zwischen   Beobachter   und   Lichtquelle   passiert,   dann   die Elemente in diesem Medium feststellen, wenn wir auf die dunklen Absorptionslinien sehen. Frei-Gebunden-Übergänge    kommen    vor,    wenn    Elektronen    durch    Ionen    eingefangen    werden    und    die Freisetzung   von   Energie   bei   der   Wiedervereinigung   zur   Folge   haben.   Der   Betrag   der   freigesetzten   Energie   ist abhängig   von   dem   erzeugten   Element   und   der   Umlaufbahn,   die   das   Elektron   einnimmt.   Wie   bei   einem   Gebunden- Gebunden-Übergang können bestimmte Frequenzen dominieren. Frei-Frei-Strahlung   kommt   vor,   wenn   Elektronen   mit   einem   Ion   oder   geladenem   Staubteilchen   in   einem Plasma   kollidieren,   ohne   eingefangen   zu   werden.   Die   Flugbahn   des   Elektrons   wird   verändert,   wenn   es   nahe   des anderen    Teilchens    passiert    und    so    wird    es    Strahlung    abgeben,    einige    davon    kann    im    sichtbaren    Spektrum erfolgen.

11.6 RADIOSTRAHLUNG IM KOSMOS

Radiowellenlängen   sind   wichtig,   weil   viele   Radiowellen   in   die   Ionosphäre   der   Erde   eindringen   und      so   durch bodengestützte Radioteleskope erkannt werden.
Manche    Radiostrahlung    im    Kosmos    ist    das    Ergebnis    kollektiven    Verhaltens    einer    großen   Anzahl    von Elektronen   in   einem   Plasma.   Wenn   das   Plasma   genügend   dicht   ist,   dann   können   die   Elektronen   zusammen   mit einer   Frequenz   schwingen,   die   als   die   Plasma-Frequenz   bekannt   ist,   welche   nur   von   der   Dichte   der   Elektronen   in dieser Region abhängt. Diese Schwingungen erzeugen Strahlung auf dem üblichen Weg.

Anhang I  Vektoren

10. Rotationseffekte

Der Sonnenaufgang beleuchtet eine Landschaft mit sichtbarem (und unsichtbarem) Licht.

Sichtbares    Licht    reicht    von    Rot    über    Gelb    und    Grün    zu    Blau    und    Violett.    Newton    war    der    Erste,    der entdeckte,   dass   weißes   Licht   eine   Mischung   aus   all   diesen   Farben   ist.   Weißes   Licht   kann   aufgesplittet    werden   in seine    Farbkomponenten    mittels    Beugung    durch    ein    Prisma ,    welches    jede    Farbe    um    einen    unterschiedlichen Betrag   “beugt”.   Ein   Beugungsgitter   wird   in   der   Astronomie   oft   benutzt,   weil   winzige   oder   schwache   Lichtquellen bei   der   Reflexion   an   einer   harten   Oberfläche   weniger   Energie   verlieren   als   beim   Passieren   eines   Prismenglases verloren geht.

Weißes Licht kann in seine Komponenten zerlegt werden durch Reflektion an einem fein

gerillten flachen Metallgitter,

mit freundlicher Genehmigung NASA, JET Propulsion Laboratory

Diagramm des elektromagnetischen Spektrums mit Bildern des Krebsnebels, welche zeigen, wie es aus-sehen würde, wenn wir jenseits der Grenzen des Empfindlichkeitsbereiches unserer Augen sehen könnten.								Mit freundlicher Genehmigung der NASA

Elektromagnetisches Strahlungsspektrum mit dem Bereich des sichtbaren

Lichtes.

Bildquelle: Wiki Commons

Jupiter, gesehen im Bereich der optischen Wellenlängen (Grau) mit seinen im unsichtbaren Röntgenstrahlen-bereich leuchtenden Auroras (abgebildet im sichtbaren Violett als “Falschfarbe”, um für uns sichtbar zu sein).  Bildquelle: NASA/Chandra X-Ray Telescope Schematisches Diagramm einer Elektronen-strahlung unter Beschleunigung Die Nachtzeithemisphäre des kalten Saturn, abgebildet in infraroter Strahlung durch Cassinis thermisch-optisches Bildspektrometer im Jahr 2006.  Bild mit freundlicher Genehmigung von NASA/JPL/Cassini Imaging Team Ideale Schwarzkörperstrahlung für drei Temperaturen zeigen, dass die aus-gesendete Gipfel-wellenlänge sich mit steigender Temperatur hin zu höheren Frequenzen verschiebt.  Bildquelle: Wiki Commons Unten die primäre, Gelblicht-Natrium-Emissionslinie aus erhitzten Natriumatomen. Darüber ist ein Absorptionsspektrum, wo Licht einer Schwarzkörperquelle (wie ein Stern) auf dem Weg zum Beobachter am Messinstrument ein Natrium enthaltendes Gebiet im Weltraum passiert hat. Die schwarzen Linien zeigen, wo die Natrium-atome bevorzugt das Licht bei dieser Frequenz absorbiert haben, dabei eine schwarze Linie bei dieser “Farbe” zurück lassend.  Bild mit freundlicher Genehmigung von ThinkQuest (www.thinkquest.org) , finanziert von der Oracle Education Foundation Radioteleskopanlagen in New South Wales, Australien.  Bildquelle: University of Waikato und Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) Die Sonne, in Falschfarben bei einer Frequenz von 1,4 GHz, mit starken Emissionen in aktiven Regionen im solaren Äquatorialgürtel gesehen.  Bild mit freundlicher Genehmigung vom National Radio Astronomy Observatory (NRAO/AUI)
Dieser    Typ    der    Strahlung    kommt    oft    vor,    wenn    ein    Strahl    von    Elektronen,    wie    er    zum    Beispiel    durch Beschleunigung durch eine Doppelschicht erzeugt wird, eine Region neutralisierenden Plasmas passiert. Es   gibt   auch   andere   Radiofrequenzstrahlungen   erzeugende   Mechanismen,   wo   Magnetfelder   anwesend   sind. Diese   beinhalten   Zyklotronstrahlung   (wo   die   Elektronen   verglichen   mit   der   Lichtgeschwindigkeit   relativ   langsam sind),      magnetische      Bremsstrahlung      (wo      Elektronen      eine      höhere      Geschwindigkeiten      haben)      und Synchrotronstrahlung (wo Elektronen eine mit der Lichtgeschwindigkeit  vergleichbare Geschwindigkeiten haben). Synchrotronstrahlung    wird    von    Elektronen    erzeugt,    die    sich    spiralförmig    entlang    der    Richtung    eines Magnetfeldes     bewegen,     wie     es     in     Birkeland-Strömen     vorkommt     (Bild     in     11.3     oben).     Die     zentripedale Beschleunigung    verursacht    die    Strahlung.    Erneut    kann    die    Strahlung    auf    allen    Frequenzen    im    Spektrum vorkommen. In   der   Astrophysik   ist   nicht-thermische   Strahlung   in   den   meisten   Fällen   Synchrotronstrahlung.   Das   trifft   zu für   galaktische   Radiowellenemissionen,   Hüllen   von   Supernovae,   Doppel-Radiogalaxien   und   Quasare.   Außerdem produzieren Sonne und Jupiter beide sporadisch synchrotrone Emissionen. Synchrotrone   Emissionen   können   auch   optische   Frequenzen   erzeugen,   wie   wir   im   Krebsnebel   und   dem “Jet”    von    M87    sehen.    Der    Krebsnebel     (kurzes    Youtube-Video)    sendet    auch    Mengen    von    synchrotroner Röntgenstrahlung aus. Die   Analyse   eines   synchrotronen   Spektrums   kann   Informationen   über   die   Quelle   relativistischer   Elektronen geben,   welche   auf   die   Herkunft   der   kosmischen   Strahlen,   Röntgenstrahlen   und   Gammastrahlen   im   Weltraum hinweisen   könnten.   Synchrotronstrahlung   ist   ein   Beweis   für   die   Existenz   ausgedehnter   Magnetfelder   im   Weltraum und   für   die   Umwandlung,   Speicherung   und   Freisetzung   großer   Mengen   von   Energie   im   kosmischen   Plasma, einschließlich   galaktischer   Jets.   Mehr   Details   über   diese   Synchrotronstrahlung   gibt   es   für   interessierte   Neugierige hier . Z-Pinche können ebenfalls Synchrotronstrahlung als Ergebnis der Kraft v  x B  erzeugen. Radioastronomie   kann   daher   den   Bereich   der   uns   verfügbaren   Informationen   weit   jenseits   des   mit   visuellen Teleskopen   allein   erfassbaren   Bereiches   ausdehnen.   Entdeckung   hoher   Energiespektren   wie   Röntgenstrahlen kann dieses Wissen noch erweitern. Ein    kurzes    NASA-Video    über    diese    Galaxis    gibt    es    hier ,    obwohl    das    EU    nicht    über    Schwarze    Löcher spekuliert, die galaktische Jets und daraus resultierende Strahlung verursachen sollen. In   jedem   Fall   finden   wir,   dass   Plasmen   und   in   ihnen   enthaltenen   elektrischen   Ströme   ausgezeichnete   Emitter von   Strahlung   sind,   weil,   geladene   Teilchen   durch   die   elektrischen   Felder   quer   zu   Doppelschichten   beschleunigt werden,   wobei   diese   Teilchen   dann   Strahlung   aussenden.   Ein   interessanter   Forschungsartikel   von   arXiv   ist   hier   gepostet. Diese    effiziente    Erzeugung    von    Strahlung    durch    elektrische    Mechanismen    scheint    mit    viel    größerer Wahrscheinlichkeit   die   Quelle   der   meisten   entdeckten   Radiostrahlung   im   Weltraum   zu   sein   als   die   gewaltigen Mengen   Dunkler   Materie   und   superdichter   Materie,   die   notwendig   wäre,   um   die   Teilchenbeschleunigung   nur   mit Gravitation zu erklären. Natürlich   wird   die   “magnetische   Rekonnexion”,   die   angebliche   Unterbrechung   und   Wiederverbindung   der Magnetfeldlinien,   oft   auch   beschworen,   um   als   Beweis   des   Gravitationsmodells   zu   dienen.   Wie   wir   gesehen   haben, ist das einfach unmöglich, weil die Magnetfeldlinien ebenso wie Breitengrade physikalisch nicht existent sind. Übersetzung H.Täger