Für Anfänger

gibt es eine Einführung in die Thematik des kosmischen  Plasmas unterstützt durch Youtube Movies

Der Leitfaden

der Elektro- dynamik ist die Voraussetzungen, um die Eigen- schaften des Plasmas, des Aggregatzustandes, in dem sich der Kosmos zu mehr als 99% befindet, zu verstehen..  

Missverständnisse

sind der Grund, warum viele Leute die Ideen des Elektrischen Universums ablehnen. Hier wird mit den Missverständnissen aufgeräumt.

      Vom Mysterium der

Schöpfung zur Kernfusion

Indra mit Vajra

SpaceNews

In    Kurzfilmen    mit    deutschen Untertiteln      werden      die      neuesten Erkenntnisse      über      den      Kosmos dargestellt.

Neu: siehe SpaceNews 2020

unterstützt von  Mugglebibliothek.
© Dr. M. Hüfner 2015
Wer Interesse an der Unterstützung dieser Website hat, melde sich bitte bei     jasta72s@gmail.com

Willkommen bei einer

Stimme für das

Elektrische Universum

l etzte Änderung:  24.03.2020
1. ENTFERNUNGEN IM WELTRAUM 1.1 ENTFERNUNGEN ZU DEN STERNEN Wenn   wir   in   den   Nachthimmel   hinauf   schauen   und   all   die   Sterne   sehen,   von   denen viele   Sonnen   sind,   die   unserer   eigenen   ähneln,   dann   scheinen   sie   eng   beieinander   zu   liegen. Aber   sie   sind   einander   nicht   wirklich   nahe.   Das   Ausmaß   des   Raums   zwischen   ihnen   ist riesig. Entfernung    ist    eine    wichtige    und    schwierige    Quantität,    die    in    der   Astronomie    zu messen   ist.   Wir   müssen   wissen,   wie   nah   wir   den   Sternen   und   Galaxien   sind,   weil   in   der Astronomie   sehr   viel   von   der   Genauigkeit   dieser   Information   abhängt      ̶̶      die   ausgestrahlte Gesamtenergie     (Leuchtkraft),     die     Massen     von     orbitalen     Bewegungen,     die     wahren Bewegunge n der Sterne durch den Raum und ihre wahren Größen.

Das neue Bild

des Universums

2. Magnetische und Elektrische Felder

Sterne   sind   so   weit   entfernt,   dass   sie   selbst   in   Teleskopen   nur   winzige   Lichtpunkte   sind.   Ohne   Kenntnis   über ihre   Entfernung   können   wir   nicht   genau   wissen,   ob   wir   auf   einen   kleinen,   aber   sehr   hellen   Stern   oder   auf   einen größeren,   aber   weniger   hellen   Stern   sehen   oder   ob   dieser   Stern   oder   jener   Stern   uns   näher   ist.   Dies   trifft   auch   auf Galaxien, Quasare, Jets und andere entfernte Phänomene zu. Der   Abstand   zwischen   unseren   Augen   ermöglicht   uns   unsere   Tiefenwahrnehmung.   Jedes   Auge   muss   in einem   bestimmten   Winkel   auf   einen   Gegenstand   sehen,   um   es   zu   zentrieren.   Das   Gehirn   interpretiert   diese   Winkel, stellt   den   Fokus   des   Auges   ein,   gibt   uns   dadurch   ein   Gefühl   dafür,   wie   nahe   der   Gegenstand   ist   und   erschafft   die Tiefenwahrnehmung   der   Welt   um   uns   herum.   Diese   biologische   Winkelbestimmung   ist   die   Grundlage   einer   Methode der Entfernungsbestimmung, die in der Astronomie Parallaxe genannt wird. Triangulation   oder   trigonometrische    Parallaxe    ist   ein   direkter   Weg,   die   von   zwei   verschiedenen   Positionen aus   gemessene   Winkeldifferenz   zu   verwenden,   um   die   Entfernung   zu   irgendeinem   Objekt   zu   ermitteln.   Durch Beobachtung   der   Position   eines   Sterns   im   Vergleich   zu   einem   Stern   im   Hintergrund   von   der   entgegengesetzten Seiten   unserer   Bahn   um   die   Sonne   aus   erhalten   wir   eine   Grundlinie.   Diese   ermöglicht   es   uns,   eine   Winkeldifferenz aus   den   6   Monate   auseinander   liegenden   Beobachtungen   zu   bekommen,   welche   uns   in   die   Lage   versetzt,   die Entfernung zu einem so entfernten Etwas wie einen Stern zu messen.
Sogar   mit   den   genaueren   Satellitendaten   von   Hipparcos   haben   Entfernungsmessungen   für   Sterne   bis   zu   einer Entfernung   von   200-220   Lichtjahren   eine   Fehlerrate   bis   zu   10%   und   bis   zu   500   Lichtjahren   Entfernung   nimmt   die Genauigkeit   weiter   ab.   Jenseits   dieser   Entfernung   sollten   Parallaxenmessungen   nicht   als   zuverlässig   angesehen werden.   Pogge   behauptet   im   Link   zu   seiner   Lektion   5,   dass   Hipparcos’   Daten   “gute   Entfernungen   bis   zu   1000 Lichtjahren”   liefern   würden.   Doch   eine   geschätzte   Entfernung   von   nur   500   Lichtjahren   mit   ±   20-30%   Fehler   ist   schon viel   zu   ungenau,   um   von   Nutzen   zu   sein.   1000   Lichtjahre   sind   eine   fast   unbegreiflicher   Entfernung,   doch   nur   etwa   1% des Weges durch unsere Milchstraßengalaxie. Ein   Winkel   von   einem   Grad   wird   in   60   Bogenminuten   (60′)   unterteilt,   so   wie   laut   Übereinkunft   eine   Stunde   in   60 Minuten   unterteilt   wird.   Ebenso   kann   jede   Bogenminute   in   60   Bogensekunden   (60”)   unterteilt   werden.   Die   Parallaxe zu   allen   Sternen   außer   unserer   Sonne   beträgt   weniger   als   eine   Bogensekunde.   Die   Parallaxe   zu   Alpha   Centauri beträgt   tatsächlich   nur   etwa   0,75   Bogensekunden   oder   über   0,0002   Grad.   Der   Parallaxenwinkel   zu   allen   anderen Sternen ist noch geringer als dieser kleine Wert. Ein   Lichtjahr,   die   Entfernung,   welche   das   Licht   bei   seiner   Reise   durch   das   Vakuum   innerhalb   eines   Jahres zurücklegt,   beträgt   etwa   9,6   Milliarden   Kilometer.   Wenn   man   3,26   Lichtjahre   durch   die   Parallaxe   zu   einem   Stern   in Bogensekunden    teilt,    bekommt    man    die    Entfernung    zu    diesem    Stern,    gemessen    in    Lichtjahren.    Astronomen bevorzugen   im   Allgemeinen   Parsec   (pc)   statt   Lichtjahre   für   Entfernungsmessungen,   obwohl   Parallaxen-messungen nur verwendet werden können, um relativ kurze Entfernungen, wie die zu unserer Sonne, genau zu bestimmen. Beispiel:   3,26   Lichtjahre   /   0,75   Bogensekunden   =   4,36   Lichtjahre   pro   Bogensekunde   (Lj/”),   das   sind   41,28 Billionen Kilometer oder 1,33 Parsec (Parallaxen pro Bogensekunde) zum nächsten Stern. Beginnen wir zunächst nahe der Heimat.

1.2 MODELLIERUNG VON ENTFERNUNGEN IN UND NAHE UNSERES SONNENSYSTEMS

Robert   Burnham   entwickelte   ein   Modell,   um   uns   in   verständlichen Art   und   Weise   zu   zeigen,   wie   viel   Raum   dort draußen zwischen den Sternen liegt. Um seine Skala zu verstehen, müssen wir einige wirkliche Entfernungen kennen. Wie    oben    vermerkt    beträgt    die    Entfernung    von    der    Erde    zur    Sonne    etwa    149,6    Millionen    Kilometer. Normalerweise   auf   150   Millionen   Kilometer   aufgerundet,   wird   dieser   Abstand   als   Astronomische   Einheit   (AE,   engl. AU) bezeichnet. Ein   Lichtjahr   (Lj)   entspricht   63.294   AE.   Zufälligerweise   ist   das   ungefähr   dieselbe   Maßzahl   wie   eine   Meile   [1 Meile   =   1.609   m]   in   Zoll   [1   Zoll   =   2,54   cm]   entspricht,   nämlich   63.360   Zoll.   Deshalb   gibt   es   etwa   dieselbe   Anzahl   von Zoll   in   1   AE   (63.360   x   92.960.000)   wie   Meilen   in   1   Lichtjahr   (63.294   x   92.960.000).   Das   sind   wirklich   große   Zahlen. Bleiben wir bei Zoll. Burnham   setzte   den   Maßstab   in   seinem   Modell   so,   dass   1   Zoll   (1”)   1   AE   entspricht   oder   93   Millionen   Meilen. Dann   würde   1   Meile   in   unserem   Modell   1   Lj   entsprechen.   Dieses   Maß   wäre   1:6.000.000.000.000.   Diese   eine   Einheit würde   sechs   Millionen   Millionen   Einheiten   repräsentieren,   was   ein   Maßstab   von   eins   zu   6   Billiarden   oder   1:6×10¹² entspricht. Beginnen   wir   nun   Burnhams   Miniatur-Skalenmodell   unseres   Sonnensystems   zu   erklären.   Wir   wissen,   dass   die Entfernung   von   der   Erde   zur   Sonne   (1   AE)   einem   Zoll   entspricht.   Wie   groß   ist   die   Sonne?   Der   Durchmesser   der Sonne   ist   ungefähr   870.000   Meilen,   deshalb   wird   in   unserem   Skalenmodell   die   Sonne   nur   etwas   unter   1/100   Zoll   groß sein.   Das   ist   ein   sehr   winziger   Fleck.   Die   Erde   wird   einen   Zoll   von   der   Sonne   entfernt   sein,   aber   so   klein   (0,00009” oder 9 Einhunderttausendstel eines Zolls), dass wir nicht in der Lage wären, sie ohne ein Mikroskop zu sehen.

Das innere Sonnensystem, nicht maßstabsgerechte künstlerische Darstellung

Plutos   Bahnradius   ist   39,5   Mal   größer   als   der   der   Erde,   deshalb   befindet   sich   Pluto   39,5   Zoll   oder   fast   genau   1 Meter von der Sonne entfernt. Die   Heliosphäre,   die   Region   um   die   Sonne   herum,   welche   der   Sonnenwind   durchdringt,   misst   7   Fuß   [2,13   m] in unserem Modell. Wo   befindet   sich   der   nächstgelegene   Stern   in   unserem   Modell?   Unser   nächster   Nachbar   ist   Alpha   Centauri, über 4 Lichtjahre entfernt. Das sind mehr als 4 Meilen [6,436 m] in unserem Modell. Ja,   4   Meilen.   Unsere   Sonne   ist   nur   ein   winziger   Fleck   und   es   sind   vier   Meilen   bis   zum   nächsten   Fleck.   Das   ist eine   Menge   Raum   dazwischen.   Wie   groß   ist   aber   unsere   Galaxie   in   diesem   Modell?   Die   Modellgalaxie   würde   sich über   100.000   Meilen   [160.900   km]   Durchmesser   erstrecken.   Der   schmale   Diskus   und   die   Spiralarme   wären   Tausende Meilen   dick.   Ihre   zentrale   Verdickung   würde   von   oben   bis   unten   über   6000   Meilen   [9600   km]   messen.   Unsere   Galaxie ist   aber   eine   von   Hunderten   von   Milliarden   von   Galaxien,   die   mit   unseren   gegenwärtigen   Messinstrumenten   im beobachtbaren   Universum   sichtbar   sind.   Der   Nachthimmel   scheint   mit   Sternen   überfüllt   zu   sein,   doch   diese   sind normalerweise   durch   Entfernungen   von   einander   getrennt,   die   dem   über   10   Millionenfachen   ihres   Durchmessers entsprechen.

1.3 ENTFERNUNGEN UND GRAVITATION

Erinnert    man    sich    daran,    dass,    wie    Newton    schrieb,    die    Gravitation    mit    der    Entfernung    zwischen    zwei Objekten    im    Quadrat    abnimmt    (d.h.    umgekehrt    proportional    zum    Quadrat    ist),    dann    ist    die    Anziehung    der Schwerkraft   zwischen   den   4   Meilen   auseinander   liegenden   zwei   Flecken   gar   nicht   so   stark.   Dasselbe   gilt   für   die   4 Lichtjahre   auseinander   liegenden   zwei   Sterne.   Verwenden   wir   nun   die   Newtonsche   Gleichung,   um   herauszuarbeiten, wie groß sie tatsächlich ist. In   der   einfachen   Gleichung   unten,   über   der   Arbeitstabelle,   ist   F   die   Kraft   in   Newton,   G   eine   sehr   kleine   Zahl, die   Gravitationskonstante   genannt   wird,   M1   und   M2   sind   die   geschätzten   Massen   der   zwei   Sterne   in   Kilogramm   und   r ist die Entfernung zwischen ihren Zentren in Metern. Astronomen   verwenden   das   metrische   oder   SI-System,   da   es   viel   gebräuchlicher   und   praktischer   ist   als   das traditionelle   imperiale   System   mit   Zoll,   Fuß,   Meilen,   Pfund   und   Unze.   Das   Ergebnis   der   Berechnung,   das   unten   unter der    Abbildung    gezeigt    wird,    basiert    auf    der    Schwerkraft    der    Erde    auf    der    Erdoberfläche,    genannt    “gee”    (für “Gravitation”), ungeachtet des verwendeten Messsystems. F = G × (M1 × M2) ÷ R²

Berechnung der Gravitationskraft, die von Alpha Centauri auf die Sonne ausgeübt wird

Trotz   ihrer   großen   Massen   üben   die   zwei   Sterne   nur   eine   winzige   Anziehungskraft   aufeinander   aus.   Welche Kräfte   auch   immer   das   Verhalten   der   Materie   im   Universum   beherrschen,   sie   müssen   stark   genug   und   in   der   Lage sein, über diese immensen Entfernungen zu wirken. Newtons   Gravitationsgesetz   hat   sich   beim   Erklären   von Anziehungskräften   und   Umlaufbahnen   innerhalb   des beschränkten   Bereichs   unseres   Sonnensystems   bewährt.   Doch   die   relativ   schwache   Schwerkraft   konnte   nur,   wenn überhaupt,   über   interstellare   Entfernungen   wirksam   werden,   wenn   es   wahr   wäre,   dass   der   Weltraum   leer   ist   und   es keine konkurrierenden Kräfte gäbe, die die Gravitation überwinden könnten. Übersetzung H. Täger

Das neue Bild des Universums

2. Magnetische und Elektrische Felder

Sternentstehungsgebiet. Bildquelle: NASA/Hubble Space Telescope

Trigonometrisches Schema der Parallaxe.

Mit freundlicher Genehmigung der Australian Telescope Outreach and Education website

Die   Erde   ist   auf   einer   fast   kreisförmigen   Umlaufbahn   durchschnittlich   etwa   150   Millionen   Kilometer   von   der Sonne    entfernt.    Diese    Entfernung    wird    in    der   Astronomie    oft    als    astronomische    Einheit    (AE)    [in    Englisch   AU] bezeichnet.   Daher   beträgt   die   Entfernung   von   einer   Seite   der   Erdumlaufbahn   zur   Gegenseite   2   AE   oder   etwa   300 Millionen   Kilometer.   Wenn   wir   den   Winkel   zum   nächsten   Stern   (Alpha   Centauri)   von   einer   Seite   der   Umlaufbahn messen,   dann   sechs   Monate   warten   und   wieder   messen,   stellen   wir   fest,   dass   die   Winkeldifferenz   ziemlich   klein   ist und   eine   enorme   Messgenauigkeit   erfordert.   Beträgt   die   Parallaxe   eine   Bogensekunde   (1/3600   eines   Grades),   so entspricht   das   einer   Entfernung   von   3,26   Lichtjahren.   Mehr   über   Parallaxen-   und   Entfernungsberechnungen   steht     bei Pogge  und hier . Die     Europäische     Weltraumorganisation     (European     Space     Agency,     Abk.     ESA)     startete     deshalb     ihr automatisiertes    Satellitenteleskop    Hipparcos,    um    während    dessen    Betriebszeit    1989-1993    Messungen    an    über 118,000   Sternen   vorzunehmen.   Der   Auftrag   lautete:   Verbesserung   der   Genauigkeit   der   katalogisierten   Positionen vieler   Sterne   und   Aktualisierung   der   Kataloge   Tycho   und   Tycho   2.   Von   den   neu   gemessenen   Parallaxen   erfüllten 20,870 Sterne das Kriterium, einen stellaren Parallaxenfehler von 10% oder weniger zu haben.

Darstellung von Parallaxenfehlern durch den Satelliten HIPPARCOS,

zusammengestellt durch Ralph Biggins aus Katalogdaten von ESA/HIPPARCOS.

Man beachte die mit wachsender Entfernung wachsenden prozentualen

Fehlergrenzen (der sich ausdehnende Keil).