Eines Muggles Bibliothek
letzte Änderung 31.12.2018
© Dr. Ing. Dipl Phys. M. Hüfner 2014

Von Magiern, E=mc² und dem Kosmos

oder zurück zur Klassischen Physik

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Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.  Johann Wolfgang v. Goethe
Erläuterungen für Theisten
                  Der    Hexenmeister    Arthur    Schopenhauer    ersetzte    das    Kant‘sche    Ding    an    sich    in   seinem    Hauptwerk       Die   Welt   als   Wille   und   Vorstellung “   1819   durch   den   Begriff   des Willens.     Die     metaphysische     Erweiterung     des     Willensbegriffs     verarbeitete     J.K. Rowlings   in   ihrer   überaus   erfolgreichen   Kinderbuchserie   Harry   Potter      und   ... “   in sehr   eindrucksvoller   Weise.   Die   Leistung   Schopenhauers   bestand   darin,      die   indische Philosophie   in   Deutschland   bekannt   gemacht   zu   haben   und      er   vermittelte,   dass   unsere Sinnes-wahrnehmungen    auch    Täuschungen    unterliegen.    Das    verallgemeinerte    er dahingehend,    dass    die   Welt    relativ    sei    und   Vorstellung    und   Welt    identisch    wären.         Ein      sehr   guter   Zauberlehrling   Schopenhauers   war   Albert   Einstein.   Sein   Verdienst   ist, dass   er   den   Beobachter   in   seiner   Wechselbeziehung   zur   Welt   mit   betrachtet.      Das   ist das    revolutionär    neue    in    der    Physik,    dass    es    zuvor    nicht    gab.   Von    Schopenhauer übernahm   er   den   Relativitätsgedanken,   nämlich,   dass   es   keinen   Unterschied   zwischen Subjekt   und   Objekt   gäbe,   so   auch   nicht   zwischen   der Welt   und   ihrem Abbild.      Er   nutzte diese    Idee        in    seiner    speziellen    Relativitätstheorie    unter    dem    Titel    Über    die Elektrodynamik     fester     Körper “.     indem     er     die     Lorentztransformation          auf     die Maxwellschen   Gleichungen   anwandte,   um   sie   zu   symmetrisieren   und   damit      aus   der Sicht   eines   schnellen   Elektrons   die   magnetischen   Kräfte   hinter   sich   ließ.   Dadurch vermittelte er dem Leser den Eindruck, dass sie verschwunden wären.    Er   ahnte   wohl   nicht,   welche   Geister   er   dadurch   rief.      Dem   aufmerksamen   Leser   des Einstein-Artikels   sollte   doch   nicht   entgangen   sein,   dass   man   durch   den   Wechsel   des   Beobachtungsstandortes,   was   eine mathematische   Transformation   darstellt,   zwar   ein   anderes   Bild   von   der   Welt   bekommt,   aber   eben   nur   ein   Bild   und   keine andere    Welt.        Physikalisch    hat    sich    nichts    geändert.    Hier    schlägt    Maya,    die    indische    Göttin    der    Täuschung        zu,    wie Schopenhauer   hätte   bestätigen   können,   wenn   er   zu   diesem   Zeitpunkt   noch   gelebt   hätte.      Das   ist   der   Stoff,   von   dem   Magier leben.      Die   Schar   der      Geister      des      Monsignore      Lemaître      schufen   das   Lemaître-Universum   auch   unter   dem   Namen „Urknall“   oder   „Standardmodell   der   Kosmologie“   bekannt,   auf   der   Basis   der   Relativitätstheorie,   der   Theorie,   die   das   Abbild der   Welt   für   die   Welt      selbst   hält,   um   die   Wissenschaft   mit   der   Religion   wieder   zu   versöhnen.   Lemaître      selbst   hielt      die beobachtete   Rotverschiebung   in   den   optischen   Spektren   für   einen   Hinweis   auf   eine   Fluchtbewegung   der   Galaxien,   was   zur Vorstellung      von   der   Welt   als   Oberfläche   eines   expandierenden   Luftballons   passt.   Nur   ist   für   Realisten   eine   Oberfläche   kein Raum sondern maximal dessen Abbildung.
Das physikalische Weltbild zwischen Realität und Surrealismus
Keine Wissenschaft, selbst die Physik kommt nicht ohne die drei Grundannahmen aus. 1. Erhaltung von Masse und Energie 2. Die Kausalität 3. Die Einheit der Gegensätze Wenn   nicht   die   Mauer   in   den   Köpfen   abendländischer   Denker   infolge   des   Gebots   Du   sollst   keinen   Gott   neben   mir   haben! bestünde,   würden   sie   die   tiefe   Weisheit   der   uralten   hinduistischen   Philosophie   erkennen,   wo   diese   drei   Grundsätze   durch unpersönlich   Götter   symbolisiert   werden.   Die   Möglichkeit   der   Wahl   persönlicher   Götter   hebt   den   absolutistischen   Anspruch auf    Wahrheit    auf    und    befördert    die    Demokratisierung    einer    heterogenen    Glaubensgemeinschaft.    Dieser    Ansatz    käme Lemaîtres   Idee   viel   näher,   als   der   Anspruch   auf   absolute   Wahrheit.      Aber   vielleicht   geht   es   heute   überhaupt   nicht   mehr   um Wahrheit, sondern nur noch um Geld und Einfluss?
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Keine     Wissenschaft,     selbst     die     Physik     kommt     nicht     ohne     die     drei Grundannahmen aus. 1 . Erhaltung von Masse und Energie 2 . Die Kausalität 3 . Die Einheit der Gegensätze Wenn   nicht   die   Mauer   in   den   Köpfen   abendländischer   Denker   infolge   des Gebots   Du   sollst   keinen   Gott   neben   mir   haben!   bestünde,   würden   sie   die   tiefe Weisheit    der    uralten    hinduistischen    Philosophie    erkennen,    wo    diese    drei Grundsätze   durch   unpersönlich   Götter   symbolisiert   werden.   Die   Möglichkeit der Wahl   persönlicher   Götter   hebt   den   absolutistischen Anspruch   auf Wahrheit auf     und     befördert     die     Demokratisierung     einer     heterogenen     Glaubens- gemeinschaft.    Dieser    Ansatz    käme    Lemaîtres    Idee    viel    näher,    als    der Anspruch   auf   absolute   Wahrheit.      Aber   vielleicht   geht   es   heute   überhaupt nicht mehr um Wahrheit, sondern nur noch um Geld und Einfluss?
© Dr. Ing. Dipl Phys. M. Hüfner 2014

Von Magiern, E=mc² und dem

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Erläuterungen für Theisten
Physik zwischen Realität und Surrealismus
      Der   Hexenmeister Arthur   Schopenhauer ersetzte   das   Kant‘sche   Ding   an   sich “   in seinem   Hauptwerk      Die   Welt   als   Wille und   Vorstellung “   1819   durch   den   Begriff des        Willens.        Die        metaphysische Erweiterung         des         Willens-begriffs verarbeitete     J.K.     Rowlings     in     ihrer überaus    erfolgreichen    Kinder-buchserie Harry      Potter            und      ... “      in      sehr eindrucksvoller     Weise.     Die     Leistung Schopenhauers      bestand      darin,            die indische     Philosophie     in     Deutschland bekannt   gemacht   zu   haben   und      er   ver- mittelte,       dass       unsere       Sinneswahr- nehmungen     auch     Täuschungen     unter- liegen.        Das        verallgemeinerte        er dahingehend,    dass    die    Welt    relativ    sei und     Vorstellung     und     Welt     identisch wären.      Ein        sehr    guter    Zauberlehrling    Schopenhauers    war   Albert    Einstein.    Sein Verdienst   ist,   dass   er   den   Beobachter   in   seiner Wechselbeziehung   zur Welt   mit betrachtet.      Das   ist   das   revolutionär   neue   in   der   Physik,   dass   es   zuvor   nicht gab.   Von   Schopenhauer   übernahm   er   den   Relativitätsgedanken,   nämlich,   dass es    keinen    Unterschied    zwischen    Subjekt    und    Objekt    gäbe,    so    auch    nicht zwischen    der    Welt    und    ihrem    Abbild.        Er    nutzte    diese    Idee        in    seiner speziellen   Relativitätstheorie   unter   dem   Titel   „Über   die   Elektrodynamik   fester Körper“     indem     er     die     Lorentztransformation          auf     die     Maxwellschen Gleichungen   anwandte,   um   sie   zu   symmetrisieren   und   damit      aus   der   Sicht eines   schnellen   Elektrons   die   magnetischen   Kräfte   hinter   sich   ließ.   Dadurch vermittelte er dem Leser den Eindruck, dass sie verschwunden seien.    Er   ahnte   wohl   nicht,   welche   Geister   er   dadurch   rief.      Dem   aufmerksamen Leser   des   Einstein-Artikels   sollte   doch   nicht   entgangen   sein,   dass   man   durch den      Wechsel      des      Beobachtungsstandortes,      was      eine      mathematische Transformation   darstellt,   zwar   ein   anderes   Bild   von   der   Welt   bekommt,   aber eben    nur    ein    Bild    und    keine    andere    Welt.        Physikalisch    hat    sich    nichts geändert.   Hier   schlägt   Maya,   die   indische   Göttin   der   Täuschung      zu,   wie Schopenhauer   hätte   bestätigen   können,   wenn   er   zu   diesem   Zeitpunkt   noch gelebt   hätte.      Das   ist   der   Stoff,   von   dem   Magier   leben.      Die   Schar   der      Geister     des      Monsignore      Lemaître      schufen   das   Lemaître-Universum   auch   unter   dem Namen   „Urknall“   oder   „Standardmodell   der   Kosmologie“   bekannt,   auf   der Basis   der   Relativitätstheorie,   der Theorie,   die   das Abbild   der Welt   für   die Welt     selbst    hält,    um    die    Wissenschaft    mit    der    Religion    wieder    zu    versöhnen. Lemaître      selbst   hielt      die   beobachtete   Rotverschiebung   in   den   optischen Spektren   für   einen   Hinweis   auf   eine   Fluchtbewegung   der   Galaxien,   was   zur Vorstellung      von   der   Welt   als   Oberfläche   eines   expandierenden   Luftballons passt.   Nur   ist   für   Realisten   eine   Oberfläche   kein   Raum   sondern   maximal dessen Abbildung.
letzte Änderung  26.12. 2018