Eines Muggles Bibliothek
4. erweiterte Ausgabe
      Der Hexenmeister Arthur Schopenhauer ersetzte das Kantische „Ding an sich“ in  seinem Hauptwerk  „Die Welt als Wille und Vorstellung“ 1819 durch den Begriff des  Willens. Die metaphysische Erweiterung des Willensbegriffs verarbeitete J.K.  Rowlings in ihrer überaus erfolgreichen Kinderbuchserie „Harry Potter  und ...“ in  sehr eindrucksvoller Weise. Die Leistung Schopenhauers bestand darin,  die indische Philosophie in Deutschland bekannt gemacht zu haben und  er vermittelte, dass  unsere Sinneswahrnehmungen auch Täuschungen unterliegen. Das verallgemeinerte  er dahingehend, dass die Welt relativ sei und Vorstellung und Welt identisch wären.  Ein  sehr guter Zauberlehrling Schopenhauers war Albert Einstein. Sein Verdienst ist,  dass er den Beobachter in seiner Wechselbeziehung zur Welt mit betrachtet.  Das ist  das revolutionär neue in der Physik, dass es zuvor nicht gab. Von Schopenhauer  übernahm er den Relativitätsgedanken, nämlich, dass es keinen Unterschied zwischen Subjekt und Objekt gäbe, so auch nicht zwischen der Welt und ihrem Abbild.  Er  nutzte diese Idee  in seiner speziellen Relativitätstheorie unter dem Titel „Über die  Elektrodynamik fester Körper“ indem er die Lorentztransformation  auf die  Maxwellschen Gleichungen anwandte, um sie zu symmetrisieren und damit  aus der  Sicht eines schnellen Elektrons die magnetischen Kräfte hinter sich ließ. Dadurch  vermittelte er dem Leser den Eindruck, dass sie verschwunden seien.  
Keine Wissenschaft, selbst die Physik kommt nicht ohne die drei Grundannahmen aus. 1.  Erhaltung von Masse und Energie 2.  Die Kausalität  3.  Die Einheit der Gegensätze  Wenn nicht die Mauer in den Köpfen abendländischer Denker infolge des Gebots Du sollst keinen Gott neben mir haben! bestünde,  würden sie die tiefe Weisheit der uralten hinduistischen Philosophie erkennen, wo diese drei Grundsätze durch unpersönlich Götter  symbolisiert werden. Die Möglichkeit der Wahl persönlicher Götter hebt den absolutistischen Anspruch auf Wahrheit auf und befördert die Demokratisierung einer heterogenen Glaubensgemeinschaft. Dieser Ansatz käme Lemaîtres Idee viel näher, als der Anspruch auf  absolute Wahrheit.  Aber vielleicht geht es heute überhaupt nicht mehr um Wahrheit, sondern nur noch um Geld und Einfluss?
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winden konnte.

Von Magiern, E=mc² und dem Kosmos

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Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.   Johann Wolfgang v. Goethe
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Das physikalische Weltbild zwischen Realität und Surrealismus
Er ahnte wohl nicht, welche Geister er dadurch rief.  Dem aufmerksamen Leser des Einstein-Artikels sollte doch nicht entgangen sein,  dass man durch den Wechsel des Beobachtungsstandortes, was eine mathematische Transformation darstellt, zwar ein anderes Bild von der Welt bekommt, aber eben nur ein Bild und keine andere Welt.  Physikalisch hat sich nichts geändert. Hier schlägt Maya, die  indische Göttin der Täuschung  zu, wie Schopenhauer hätte bestätigen können, wenn er zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hätte.  Das ist  der Stoff, von dem Magier leben.  Die Schar der  Geister  des  Monsignore  Lemaître  schufen das Lemaître-Universum auch unter dem  Namen „Urknall“ oder „Standardmodell der Kosmologie“ bekannt, auf der Basis der Relativitätstheorie, der Theorie, die das Abbild der  Welt für die Welt  selbst hält, um die Wissenschaft mit der Religion wieder zu versöhnen. Lemaître  selbst hielt  die beobachtete  Rotverschiebung in den optischen Spektren für einen Hinweis auf eine Fluchtbewegung der Galaxien, was zur Vorstellung  von der  Welt als Oberfläche eines expandierenden Luftballons passt. Nur ist für Realisten eine Oberfläche kein Raum sondern maximal dessen  Abbildung.