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letzte Änderung 13.09.2022
© Dr. Ing. Dipl Phys. M. Hüfner 2014

Erklärung der universellen Gravitation

oder von Newton über Mossotti zu Weber

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Was Du errerbt von Deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen. Johann W.olfgang Goethe
           Als    Newton    seine    Prinzipien    formulierte,    war    ihm    klar,    dass    er    nur    eine    Kraft beschrieben   hatte,   die   Kraft,   mit   der   der   Apfel   vom   Baum   fällt.   Warum   aber   der   Mond nicht auf die Erde fällt, sondern sich um die Erde dreht, hat er nicht beschreiben können. Seinen   Lesern   überließ   er   die   Entscheidung,   ob   es   eine   materielle   oder   immaterielle Kraft sei. Die   Wissenschaft   des   aufgeklärten   19.   Jahrhunderts   in   Europa   entwickelte   darauf   die Elektrodynamik   als   die   materielle Antwort   auf   Newtons   Problem.   Der   Italiener   Mossotti erkannte   als   erster,   dass   diese   Kraft   aus   der   verschiedenen   elektrischen   Polarität   der Atome   und   Moleküle   entsprang.   Wilhlem   Weber   beschrieb   diese   elektrostatische   Kraft. Aber   erst   am   Ende   des   19.   Jahrhundert   wurde   durch   Tompson   und   Lorentz   die   Frage nach    dieser    Kraft    vollständig    beantwortet.    Sie    wurde    Lorentzkraft    genannt.    Heute arbeiten alle elektrischen Motoren mit dieser Kraft. Eine      Zäsur      in      der      Physikgeschite      setzte      ein,      als      die      innerkirchlichen Auseinandersetzungen   um   die   Vereinbarkeit   von   Wissenschaft   und   Glauben   am   Ende des   19.Jahrhunderts   begannen.   Unter   dem   Einfluss   der   Kirche   wurden   die   Moderne Physik,   gesteuert   durch   die   Päpstliche   Akademie,   entwickelt,   die   Newtons   Problem   mit einer    immateriellen    Kraft    beantwortete.    Dazu    war    Albert    Einstein    ausersehen.    Er zerstörte   die   bis   dahin   entstandene   Elektrodynamik   mit   seiner Arbeit   von   1905,   indem   er die      Maxwellschen      Gleichungen      symmetrisierte      und      mit      seiner     Allgemeinen Relativitätstheorie    sollte    die    immaterielle    Geometrie    die    Kraft    hervorbringen,    die Newton   nicht   identifizieren   konnte.   Unter   dem   Einfluss   der   päpstlichen Akademie   wurde dann die Quantenmechanik entwickelt. Der   vorliegende   Text   von   Friedrich   Zöllner,   dem   damaligen   Lehrstuhlinhaber   der   Astrophysik   in   Leipzig,   zusammengestellt, gibt   einen   Einblick   in   die   Gedankenwelt   der   Physik   im   19.Jahrundert,   insbesondere   um   Wilhelm   Weber,   der   als   erster   den Zusammenhang     der     Lichtgeschwindigkeit     mit     den     Stoffeigenschaften     eines     materiellen     Übertragungsmittel     der elektromagnetischen Wellen, dem Äther erkannte. Damals   hatte   man   noch   keine   Vorstellung   vom   kosmischen   Medium   und   der   Anisotropie   des   Lichtes.   Aus   heutiger   Sicht wirken   die   Texte   frisch,   wenn   man   bedenkt,   dass   der   Kosmos   aus   Plasma      und   Staub   mit   positiver   und   negativer   Elektriziät besteht.   Sie   sind   noch   nicht   mit   Hypothesen   über   dunkle   Kuriositäten   angefüllt,   wie   sie   Stoff   für   Science   Fiction   Filme abgeben.
Das physikalische Weltbild zwischen Realität und Surrealismus
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Keine     Wissenschaft,     selbst     die     Physik     kommt     nicht     ohne     die     drei Grundannahmen aus. 1 . Erhaltung von Masse und Energie 2 . Die Kausalität 3 . Die Einheit der Gegensätze Wenn   nicht   die   Mauer   in   den   Köpfen   abendländischer   Denker   infolge   des Gebots   Du   sollst   keinen   Gott   neben   mir   haben!   bestünde,   würden   sie   die   tiefe Weisheit    der    uralten    hinduistischen    Philosophie    erkennen,    wo    diese    drei Grundsätze   durch   unpersönlich   Götter   symbolisiert   werden.   Die   Möglichkeit der Wahl   persönlicher   Götter   hebt   den   absolutistischen Anspruch   auf Wahrheit auf     und     befördert     die     Demokratisierung     einer     heterogenen     Glaubens- gemeinschaft.    Dieser    Ansatz    käme    Lemaîtres    Idee    viel    näher,    als    der Anspruch   auf   absolute   Wahrheit.      Aber   vielleicht   geht   es   heute   überhaupt nicht mehr um Wahrheit, sondern nur noch um Geld und Einfluss?
© Dr. Ing. Dipl Phys. M. Hüfner 2014

Von Magiern, E=mc² und dem

Kosmos

oder zurück zur Klassischen Physik

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Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.  Johann Wolfgang v. Goethe
Erläuterungen für Theisten
Physik zwischen Realität und Surrealismus
      Der   Hexenmeister Arthur   Schopenhauer ersetzte   das   Kant‘sche   Ding   an   sich “   in seinem   Hauptwerk      Die   Welt   als   Wille und   Vorstellung “   1819   durch   den   Begriff des        Willens.        Die        metaphysische Erweiterung         des         Willens-begriffs verarbeitete     J.K.     Rowlings     in     ihrer überaus    erfolgreichen    Kinder-buchserie Harry      Potter            und      ... “      in      sehr eindrucksvoller     Weise.     Die     Leistung Schopenhauers      bestand      darin,            die indische     Philosophie     in     Deutschland bekannt   gemacht   zu   haben   und      er   ver- mittelte,       dass       unsere       Sinneswahr- nehmungen     auch     Täuschungen     unter- liegen.        Das        verallgemeinerte        er dahingehend,    dass    die    Welt    relativ    sei und     Vorstellung     und     Welt     identisch wären.      Ein        sehr    guter    Zauberlehrling    Schopenhauers    war   Albert    Einstein.    Sein Verdienst   ist,   dass   er   den   Beobachter   in   seiner Wechselbeziehung   zur Welt   mit betrachtet.      Das   ist   das   revolutionär   neue   in   der   Physik,   dass   es   zuvor   nicht gab.   Von   Schopenhauer   übernahm   er   den   Relativitätsgedanken,   nämlich,   dass es    keinen    Unterschied    zwischen    Subjekt    und    Objekt    gäbe,    so    auch    nicht zwischen    der    Welt    und    ihrem    Abbild.        Er    nutzte    diese    Idee        in    seiner speziellen   Relativitätstheorie   unter   dem   Titel   „Über   die   Elektrodynamik   fester Körper“     indem     er     die     Lorentztransformation          auf     die     Maxwellschen Gleichungen   anwandte,   um   sie   zu   symmetrisieren   und   damit      aus   der   Sicht eines   schnellen   Elektrons   die   magnetischen   Kräfte   hinter   sich   ließ.   Dadurch vermittelte er dem Leser den Eindruck, dass sie verschwunden seien.    Er   ahnte   wohl   nicht,   welche   Geister   er   dadurch   rief.      Dem   aufmerksamen Leser   des   Einstein-Artikels   sollte   doch   nicht   entgangen   sein,   dass   man   durch den      Wechsel      des      Beobachtungsstandortes,      was      eine      mathematische Transformation   darstellt,   zwar   ein   anderes   Bild   von   der   Welt   bekommt,   aber eben    nur    ein    Bild    und    keine    andere    Welt.        Physikalisch    hat    sich    nichts geändert.   Hier   schlägt   Maya,   die   indische   Göttin   der   Täuschung      zu,   wie Schopenhauer   hätte   bestätigen   können,   wenn   er   zu   diesem   Zeitpunkt   noch gelebt   hätte.      Das   ist   der   Stoff,   von   dem   Magier   leben.      Die   Schar   der      Geister     des      Monsignore      Lemaître      schufen   das   Lemaître-Universum   auch   unter   dem Namen   „Urknall“   oder   „Standardmodell   der   Kosmologie“   bekannt,   auf   der Basis   der   Relativitätstheorie,   der Theorie,   die   das Abbild   der Welt   für   die Welt     selbst    hält,    um    die    Wissenschaft    mit    der    Religion    wieder    zu    versöhnen. Lemaître      selbst   hielt      die   beobachtete   Rotverschiebung   in   den   optischen Spektren   für   einen   Hinweis   auf   eine   Fluchtbewegung   der   Galaxien,   was   zur Vorstellung      von   der   Welt   als   Oberfläche   eines   expandierenden   Luftballons passt.   Nur   ist   für   Realisten   eine   Oberfläche   kein   Raum   sondern   maximal dessen Abbildung.
letzte Änderung  13.09. 2022
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