Eines Muggles Bibliothek
letzte Änderung 30.04.2017
J. K. Rowlings hat in ihrer berühmten Kinderbuchserie über den Zauberschüler Harry Potter den Bahnsteig neundreiviertel  auf der Kings-Cross-Station des Londoner Bahnhofs erfunden. Man muss nur beherzt auf Bahnsteig neun gegen die Wand  laufen, um von der realen Welt in die surreale Welt der Magier zu gelangen.   In  der Welt der Wissenschaft wäre eine so saubere Trennung beispielsweise durch eine Wand zwischen Physik und  Metaphysik auch wünschenswert. Leider sind im vergangenen Jahrhundert die Mauern eingerissen worden und so  sind die  Grenzen nur schwer noch zu erkennen. Es ist nicht das Ziel, diese Grenzen zu schließen, aber sie müssen wieder ins  Bewusstsein gerückt werden, um zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden zu können. Nichts ist schlimmer als die  Orientierung zu verlieren.   Dazu wollen wir uns Hilfsmitteln aus der Philosophie bedienen. Der Begriff Metaphysik, was soviel wie hinter der Physik  bedeutet, stammt von Aristoteles und bezieht sich auf die Reihenfolge seiner Abhandlung und meint die Dinge des Geistes  und was damit passiert. Salopp formuliert, kann man sagen, Metaphysik ist alles das, was der menschlichen Phantasie  entspringt, ohne dass es eine Entsprechung in der Realität gefunden hätte. Hierzu zählen auch unbewiesene wissenschaftliche  Theorien wie beispielsweise das Standardmodell der Kosmologie.  . Leider ist mit den führenden Astrophysikern kein Dialog über die Widersprüche in ihrem Standardmodell  möglich, weil sie  sich trotz vieler Versuche von den verschiedensten Leuten zu unterschiedlichen Anlässen jeglichem Dialog verweigern.  Wer  so arrogant ist, den Willen Gottes ergründen zu wollen, wie es St. Hawking in seinem Buch Eine kurze Geschichte der Zeit  formulierte, kann sicher auch kein Fachgespräch mit Mugglen, Leuten ohne magisches Blut, führen,  obwohl diese hohen  Forschungsziele aus Steuermitteln dieser Leute finanziert sind, um der Gesellschaft zu nützen und nicht dem Privatvergnügen  dienen.  Es stehen sich also Astrophysiker auf der einen Seite und Ingenieure auf der anderen Seite gegenüber.  Die Ingenieure  gehören in diesem Spiel zur Zeit zu den Muggles, weil sie die solide Arbeit machen, die man auch kontrollieren kann,  während sich die Astrophysiker mit ihren Aussagen immer weiter von nachprüfbaren Fakten entfernen.  Seit Beginn des  Raumflugzeitalters sind inzwischen so viele Ergebnisse zusammengetragen worden, dass die Thesen der Astrophysiker nicht  mehr haltbar sind. Die Mugglebibliothek hat sich zum Ziel gesetzt, Fakten über den Weltraum zusammen zu tragen und sie  neu zu interpretieren.   Dazu gibt es zwei Bereiche: Der erste Bereich befasst sich mit der Kritik etablierter Theorien, auf deren Basis das Standardmodell der  Kosmologie aufgebaut ist. Es werden die philosophischen Wurzeln ergründet und ihr surreales Wesen aufgedeckt,  wobei die Überbewertung der Gravitation gegenüber den elektromagnetischen Kräften im Kosmos herausgearbeitet  wird.  Sie finden eine Reihe von herunterladbaren E-Books.  Der zweite Bereich widmet sich dem Plasmazustand, dem Zustand, der für das Licht im Kosmos zuständig ist und der  im Standardmodell völlig ignoriert wurde. Insbesondere in der Sparte SpaceNews unter dem Elektrischen Universum  wird gezeigt, wie erfolgreich die Erklärungen  der kosmischen  Erscheinungen auf der Grundlage  elektromagnetischer Plasmaentladungen sind.   Ein solches Unterfangen kann nicht die Arbeit eines Einzelnen sein. Deshalb ist die Mugglebibliothek das Ergebnis der Arbeit  vieler Freiwilliger, die die Borniertheit einer institutionellen Forschungselite nicht länger ertragen konnten. Um weit über  nationale Beschränktheit hinaus wirksam zu werden, ist der Name zusammengesetzt aus einem deutschen und einem  englischen Wort auch Programm. Die wichtigsten Aussagen werden zweisprachig gehalten. So ist auch eine fruchtbare  Zusammenarbeit mit den Thunderbolts entstanden, die es verstanden, weltweite dissidente Aktivitäten zusammen zu führen.  Der Erfolg stellte sich dann auch ein. Inzwischen besuchten jährlich bereits Tausende Leser aus aller Welt die  Mugglebibliothek. Es entstanden darum herum Diskussionsblogs und auch bei Facebook gibt es die offene Gruppe Physik  und Astronomie, an der sich jeder Interessent in offener Diskussion beteiligen kann.   Entsprechend ihres Konzeptes ist die Mugglebibliothek nicht abgeschlossen, sondern entwickelt sich stetig weiter, weshalb in  unregelmäßigen Abständen Aktualisierungen erscheinen. Sie ist angelegt für eine Generation, die mit Harry Potter groß  geworden ist und die vielleicht in der Lage sein wird, die Gläubigkeit  ihrer Väter zu überwinden, hin zu mehr Aufklärung.  
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© Dr. Ing. Dipl Phys. M. Hüfner 2014
Das physikalische Weltbild zwischen Realität und Surrealismus
Physik ist die Bewegung realer Objekte mittels Energie. Mathematik ist die Bewegung virtueller Objekte mittels Formeln.  Magie ist die Bewegung realer Objekte mittels Formeln. Wenn man Mathematik in der Physik einsetzt, bildet man  physikalische Realitäten auf einem Computer oder auch im Kopf des Beobachters ab. Magie versucht dagegen, den  Menschen davon zu überzeugen, sie könne Objekte mittels der Kraft des Willens bewegen. Obwohl letzteres der  Erfahrung völlig widerspricht, übt Magie eine große Faszination auf Menschen aus.   Diese Faszination wurde bedient  von einer Strömung der Philosophie angefangen von Berkeley bis Schopenhauer (”Die Welt als  Wille und Vorstellung”). 
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